Rundgang durch das Scheunenviertel

Montag, 22.9.1997, 10.00-12.00 Uhr


Tour. 22B

Mit Besuch der Hackeschen Höfe und verschiedener Galerien.
Das Scheunenviertel mit dem Hackeschen Markt Hier befindet sich in der historischen Mitte Berlins, es war und ist Wohnort von Berlinern sehr verschiedener Berufe und Anschauungen.
In diesem Gebiet begann auch ab 1671 eine historische Phase der jüdischen Besiedlung. Der erste Friedhof der neugegründeten jüdischen Gemeinde wurde an der Großen Hamburger Straße angelegt, außerhalb der Berliner Stadtmauern.
Im Mittelpunkt des Scheunenviertels befinden sich 'Die Hackeschen Höfe'. Errichtet wurde dieses in Europa einmalige Bauensemble Anfang des Jahrhunderts mit insgesamt neun Innenhöfen.
Auch heute noch kann man sich in den ruhigen Seitenstraßen das vergangene Leben und Treiben der Händler und Handwerker, der Passanten und der Kunden der jüdischen Geschäfte oder Buchhandlungen gut vorstellen.

Folgende Besichtigungen stehen auf dem Programm: Neue Synagoge: Errichtet 1859-1866 durch E. Knoblauch im maurischen/byzantinischen Stil, sie beherbergt seit dem Wiederaufbau ein jüdisches Museum.
Ehemaliges Postfuhramt: Etwa zur gleichen Zeit wie die Synagoge errichtet, dieser Bau galt für verschiedene Postbehörden als einer der aufwendigsten Bürobauten seiner Zeit.

Dauer ca. 2 Stunden / Preis 20,00 DM



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