Falls durchgeführt (VERIS TM, 103 Hexagone, m Sequenz 2^15, Lmax 200 cd/m^2, Kontrast 99%).
Ergebnisse: Ophthalmoskopisch zeigten sich bei beiden Patientinnen perimakuläre Verschiebungen des RPE. Pat.1 Visus: OD: 0.2, OS: 0.2, Farnsworth panel D15: Protan/Deutan Anomalie. Pat.2 Visus: OD: 1.25, OS: 1.25, Farnsworth panel D15: regelrecht. Pat 1&2: Perimetrie (Octopus d32): kleine relative Skotome perifoveolar. Das photopische und skotopische Ganzfeld ERG war unauffällig. Der Arden- Quotient war herabgesetzt. FLA: R/L Perifoveolare Hyperfluoreszenz. MF-ERG, Reizantwort 1. Ordnung: Das Verhältnis der jeweiligen Amplitude (N1P1; P1N2) zur Gesamtreizantwort lag für alle Exzentrizitäten außerhalb der Norm (altersentsprechende Kontrollgruppe: n=20).
Diskussion: Das MF-ERG kann bei M.Best retinale Funktionsstörungen aufzeigen bevor das Ganzfeld ERG pathologisch ist. Im Gegensatz zu anderen Erkrankungen scheinen bei M. Best im MF-ERG die Amplituden vor den Latenzzeiten betroffen zu sein.
Unterstützt durch DFG Pa 609/2
Universitäts-Augenklinik, D-66421 Homburg