98. Jahrestagung der DOG 2000

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Langzeitergebnisse nach Pterygiumexzision und Deckung mit freiem Bindehauttransplantat

A. Neußer, U. Gronemeyer

Einleitung: Bei der Therapie des Pterygiums gibt es unterschiedliche chirurgische Vorgehensweisen.

In der hier vorgestellten retrospektiven Studie sollen Langzeitergebnisse (Nachbeobachtung durchschnittlich 2 Jahre) bezüglich der Rezidivhäufigkeit und der Rezidivmorphologie gewonnen werden, um die Operationstechnik bei der Pterygiumexzision mit freiem Bindehauttransplantat zu optimieren.

Methoden: In den Jahren 1995 bis 1997 wurden bei 46 Patienten an 51 Augen Pterygiumexzisionen mit nachfolgender Bindehauttransplantation durchgeführt. Davon konnten 41 Augen von 37 Patienten in die vorliegende Studie aufgenommen werden.

Ergebnisse: Die Rezidivhäufigkeit am unselektierten Patientenkollektiv betrug 19,5 % . Die Analyse der Rezidivmorphologie weist eine zu geringe Breite oder eine zu große Dicke des Transplantats als Ursache aus.

Ernsthafte Komplikationen wurden in keinem Fall beobachtet.

Schlussfolgerung: Die Exzision des Pterygiums mit Defektdeckung durch ein freies Bindehauttransplantat ist kompliationsarm und effektiv. Idealerweise sollte sie unter dem Mikroskop erfolgen. Das Transplantat sollte extrem dünn, großzügig bemessen und sklerafixiert sein um ein Rezidiv zu vermeiden.

Universitätsaugenklinik im Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer, In der Schornau 23-25, 44892 Bochum



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