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A. S. Boros1, J. Theofylaktoupoulos2, S. Dinslage2, C. P. Jonescu-Cuypers 2, M. Diestelhorst 2
Einleitung: Vier handelsüblichen Tonometer zur intraokularen Druckmessung wurden im vitro-Modell unter variabler Tensiomodifikation von zwei voneinander unabhängigen Untersuchern miteinander verglichen (Perkins, Tono-Pen XL, Ocuton A, Pneumatonometer) gemessen.
Methode: Enukleierte Schweinebulbi wurden mittels Infusionskanüle über eine Vorderkammer-Parazentese mit unterschiedlichen Drucken von 0-70 cm Wassersäule aufsteigend und absteigend tonisiert. Je drei Messungen wurden pro 10 cm Infusionshöhe von zwei unabhängigen Untersuchern mit vier verschiedenen Tonometern ausgeführt und die Werte unter statistische Analyse gezogen.
Ergebnisse: Der Vergleich der Korrelations- und Regressionskoeffitienten zeigte einen signifikanten Unterschied zwischen den verschiedenen Meßmethoden. Die Meßgenauigkeit des Pneumatonometers erwies sich dabei als zuverlässigste Methode mit geringster Variabilität der wiederholten Meßvergänge. Messungen mittels Tonopen, Perkins-Handapplanationstonometer und Ocuton-A zeigten sowohl deutliche interindividuelle Unterschiede als auch hohe intraindividuelle Schwankungen.
Diskussion: Das im Bezug zu den
Referenzwerten genaueste Pneumatonometer erfordert ein gewisses Maß an Training
und Transportaufwand. Zur Klinischen Aufzeichnung von Tages- und Nachtprofilen
in der Tensiodiagnostik ist es im Bezug auf die Mobilität der des Tonopens oder
Perkins-Tonometer sicherlich unterlegen. Weitere Studien zur vergleichenden
Messung mit dem Standard der Goldmann Applanationstonometrie am menschlichen
Auge sind notwendig, um die Reliabilität der einzelnen Meßverfahren zu eruieren.
Augenklinik der Universität, Szeged, Ungarn 1 Pf:407 H-6720 Szeged
Universitätsaugenklinik, Köln 2