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Zentrale Hornhautdicke bei Normalen, Patienten mit okulärer Hypertension, Normaldruck- und Offenwinkelglaukomen| Gruppen | zentrale Hornhautdicke [µm] |
P |
| Normale vs. OHT | 566 ± 37 vs. 586 ± 43 |
< 0,0001 |
| Normale vs. NDG | 566 ± 37 vs. 555 ± 46 |
ns |
| Normale vs. OWG | 566 ± 37 vs. 558 ± 31 |
ns |
Innerhalb der Normalgruppe bestand keine signifikante Altersabhängigkeit der zentralen Hornhautdicke. Bei allen vier Studiengruppen zusammen betrachtet fand sich keine signifikante Korrelation zwischen zentraler Hornhautdicke und dem aktuell gemessenen bzw. anamnestisch höchsten Augendruck sowie dem sphärischen Äquivalent.
Diskussion: Nur die Gruppe der Patienten mit okulärer
Hypertension unterschied sich statistisch signfikant von den Normalprobanden. Es
kann daher bei der Mehrzahl der Glaukompatienten davon ausgegangen werden, daß
die zentrale Hornhautdicke allein ohne Berücksichtigung weiterer Parameter (z.B.
Hornhaut- und Sklerarigidität) von untergeordneter Bedeutung für die Feststellung erhöhter Augendruckwerte ist. Berücksichtigt werden sollte sie allerdings bei einzelnen Patienten mit extrem erniedrigter oder erhöhter Hornhautdicke, um hier eine Unter- bzw. Überschätzung des applanatorisch gemessenen Augendrucks zu vermeiden.
Mit Unterstützung der DFG, SFB 539
Augenklinik der Univ. Erlangen-Nürnberg, Schwabachanlage 6, D-91054 Erlangen