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U. Kellner
Die Diagnostik hereditärer Netzhauterkrankungen hat in den letzten Jahren eine erhebliche Erweiterung erfahren. Einerseits sind die klinischen Untersuchungstechniken erheblich verbessert worden (u.a. multifokales ERG, Autofluoreszenz), andererseits hat die Entwicklung der Molekulargenetik in den letzten Monaten in rascher Folge neue Gene aufdecken können. Derzeit sind 121 Genorte und 56 klonierte Gene bekannt, die mit hereditären Netzhauterkrankungen assoziert sind.
Die Bedeutung der neuen klinischen Methoden für die Diagnose und Differenzialdiagnose sowie deren gezielter Einsatz werden ebenso dargestellt wie der derzeitige Stand und die Indikation zur molekulargenetischen Diagnostik.
Freie Universität Berlin, Klinikum Benjamin Franklin, Augenklinik, Hindenburgdamm 30, D 12200 Berlin