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T. Neuhann Augenklinik, Ludwig-Maximilians-Universität,
Mathildenstr. 8,
80336 München
Ausgangssituation: Goldstandard in der operativen Behandlung des Glaucoms ist derzeit zweifelsfrei die skleragedeckte fistulierende Operation. Wegen ihres nicht unerheblichen potentiellen Komplikationsprofils einerseits und der hohen Abhängigkeit des Operationserfolges von einer Vielzahl bekannter und unbekannter, beeinflußbarer und nicht beeinflußbarer Faktoren andererseits und damit einer erheblichen Streubreite der Resultate wird die Indikation zum fistulierenden antiglaucomatösen Eingriff in der Regel deutlich zurückhaltender gestellt, als dies idealerweise wünschenswert wäre. Aus eben diesem Grund wird in den letzten Jahren vermehrt nach operativen Verfahren gesucht, die gleichzeitig weniger komplikationsträchtig und verlässlicher drucksenkend erfolgreich sein sollen.
Gegenstand des Referates sind diejenigen unter den neueren glaucomchirurgischen Ansätzen, die die Vermehrung oder Umgehung des erhöhten Abflußwiderstandes im juxta cannaliqulären Trabekelwerk als Ursache für das primäre Offenwinkelglaucom zum Ziele haben. Im einzelnen werden betrachtet
Die einzelnen Verfahren werden in ihrem Prinzip kurz vorgestellt und eine wertende Synopsis der bisherigen Ergebnisse gegeben.
Im zusammenfassenden Ausblick sollen die einzelnen Verfahren kritisch gegeneinander abgewogen werden und ein Vorschlag für eine einheitliche und damit vergleichbare wissenschaftliche Berichterstattung über die Ergebnisse von Glaucomoperationen vorgestellt werden.