98. Jahrestagung der DOG 2000

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Zum 125 Geburtstag des Akademikers W. P. Filatow

Y. A. Marischew, G. I. Droschina

W. P. Filatow (1875-1956) – ist der hervorragende Ophthalmologe, Klini-zist, Wissenschaftler, Akademiker.

Er wurde in Russland in der Familie eines Landesarztes geboren. Im Jahre 1897 hat er die medizinische Fakultat der Moskauer Universitat absolviert. Von 1911 bis 1956 war er Leiter des Ophthalmologischen Lehrstuhls bei Novorossijsker Universität und gleichzeitig bis zum Lebensende – Direktor des experimentellen wissentschaftlichen ophthalmologischen Institutes (derzeit - Institut fur Augenkrankheiten und Gewebetherapie Namens von Ak. W. P. Filatow).

Eine der ersten seiner Entdeckungen war die Methode der Plastik auf dem "runden Stengel", die er während des 1. Weltkrieges vorgeschlagen hat. Einen besonderen Platz nehmen seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Keratoplastik ein. W. P. Filatow hat die Technik der penetrierenden Keratoplastik vervollgekommt, neue originelle und gefahrlose Trepane fur die Leukomasentfernung vorgeschlagen, die auch heute erfolgreich angewendet werden.

1931 hat W. P. Filatow die Anwendung der Augen von Leichen als Keratoplastikmaterial vorgeschlagen. Im Jahre 1934 hat er die erste Konservierungsmethodik der Hornhäute von Leichen im Kühlschrank bei +2 - +4 Grad vorgeschlagen, die auch heute als Konservation im "most chamber" bekannt sind.

1933 hat er eine originelle Behandlungsmethode – Gewebetherapie ausgearbeitet. Das war eine der größten seiner Errungenschaften, die auf der Lehre über die biogenen Stimulatoren gegründet war.

Das Institut fur AugenKrankheiten, das seinen Namen heute trägt, entwickelte erfolgreich unter der Leitung von Ak. N. Putschkowskaja (1956 –1985) und seit 1985 – unter der Leitung Prof. I. Logaj.


Institut für Augenkrankheiten und Gewebetherapie Namens Ak. W. P. Filatow Französischer Blv. 49/51, Odessa 65061, Ukraine



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