G. Lindemann, R. Ungerechts, K.-H. Emmerich
Wegen
einer progredienten Sehverschlechterung stellt sich ein 29-jähriger Patient vor.
Die zentrale Sehschärfe auf dem betroffenen Auge ist auf 0.4 herabgesetzt,
funduskopisch zeigt sich ein zwei PD Durchmesser großer, roter Knoten in der
temporalen Peripherie und eine Fältelung und Verdickung der
Glaskörpergrenzmembran als Ausdruck einer epitelialen Gliose.
Fluoreszenzangiographisch stellt sich der typische Befund kapillärer Hämangiome mit extrem kurzen Kreislaufzeiten aufgrund des Shunts sowie erheblicher Fluoreszinleckage dar.
Wegen der klinisch geschilderten Sehverschlechterung und der zuerwartenden Visusprognose wird eine mehrzeitige Laserkoagulation vorgenommen. Die Befunde der Tumorregression werden klinisch, angiographisch und echographisch dargestellt.
Augenklinik, Klinikum Darmstadt, Heidelberger Landstraße
379,
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