98. Jahrestagung der DOG 2000

P 696

Laserkoagulation bei kapillärem Hämangiom der Netzhaut-Kasuistik

G. Lindemann, R. Ungerechts, K.-H. Emmerich

Wegen einer progredienten Sehverschlechterung stellt sich ein 29-jähriger Patient vor. Die zentrale Sehschärfe auf dem betroffenen Auge ist auf 0.4 herabgesetzt, funduskopisch zeigt sich ein zwei PD Durchmesser großer, roter Knoten in der temporalen Peripherie und eine Fältelung und Verdickung der Glaskörpergrenzmembran als Ausdruck einer epitelialen Gliose.
Fluoreszenzangiographisch stellt sich der typische Befund kapillärer Hämangiome mit extrem kurzen Kreislaufzeiten aufgrund des Shunts sowie erheblicher Fluoreszinleckage dar.

Wegen der klinisch geschilderten Sehverschlechterung und der zuerwartenden Visusprognose wird eine mehrzeitige Laserkoagulation vorgenommen. Die Befunde der Tumorregression werden klinisch, angiographisch und echographisch dargestellt.

Augenklinik, Klinikum Darmstadt, Heidelberger Landstraße 379, D-64297 Darmstadt


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