98. Jahrestagung der DOG 2000

K 730

Phototherapeutische Keratektomie bei rezidivierender Erosio corneae

S. Giessler, G. I. W. Duncker

Hintergrund: Die rezidivierende Erosio corneae ist eine relativ häufig auftretende Erkrankung, die durch wiederkehrendes spontanes Aufreißen des Hornhautepithels charakterisiert ist. Der Pathomechanismus ist auf eine Abnormalität der adhäsiven Mechanismen zwischen Corneaepithel und Stroma zurückzuführen.

Neben der medikamentöse Lokaltherapie, dem Tragen von Verbandslinsen, der Hornhautstichelung und der oberflächliche Hornhautabrasio kann die phototherapeutische Keratektomie mit dem Excimerlaser als weiteres Therapieverfahren durchgeführt werden.

Methode: Wir möchten retrospektiv über 40 unserer Patienten berichten, bei denen wir eine transepitheliale phototherapeutische Keratektomie (PTK) mit dem Excimerlaser durchgeführt haben.

Ergebnisse: Bei 32 Augen bestanden nach der ersten PTK keine Beschwerden mehr, 6 Patienten litten noch unter Fremdkörpergefühl und bei drei Patienten wurde eine Re-PTK durchgeführt.

Zusammenfassung: Wir halten diese Behandlungsmethode für sehr erfolgreich bei Patienten, die unter rezidivierenden Erosionen leiden. Relative Kontraindikationen wie beispielsweise eine vorausgegengene Verätzung sollten jedoch beachtet werden.

Augenklinik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Magdeburger Str. 8, D – 06097 Halle/S.



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