98. Jahrestagung der DOG 2000

P 737

Kurzfristige Visusentwicklung nach LASIK

S. Giessler, G. I. W. Duncker

Hintergrund: Unmittelbar nach einer myopen Laser in situ Keratomileusis ändert sich durch die Abflachung der Hornhaut deren Brechkraft und somit die refraktive Korrektur des Patienten. Ziel der Untersuchung war die Darstellung des zeitlichen Verlaufes der Visusrehabilitation.

Methode: Der unkorrigierte und korrigierte Visus, die objektive Refraktion, die Hornhauttopographie und das Kontrastsehen wurden zweistündlich direkt nach dem Eingriff und 2 mal täglich für weitere 2 Tage sowie nach 1 Woche bestimmt.

Ergebnisse: Die Variabilität, wann ein Patient seinen bestkorrigierten Visus wieder erreicht, ist groß.

80 % der Patienten haben bereits nach 1 Tag einen Visus von 0,5 oder besser. Die Topographie zeigt in den ersten Stunden eine deutliche Formänderung, danach aber eine konstante Hornhautform an.

Zusammenfassung: LASIK erlaubt einen schnellen Visusanstieg. Jedoch ist die volle Sehkraft meist erst nach einer Woche erreicht.

Augenklinik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Magdeburger Str.8, D – 06097 Halle/S.


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