98. Jahrestagung der DOG 2000

VF 74

Eine neue Technik für die stabile Kapselsackfixation von torischen

T. H. Neuhann

Einleitung: Plattenhaptiklinsen haben den Nachteil des kleinen Gesamtdurchmessers, gelegentlicher Kapselsackschrumpfungen, sowie der Luxation in den Glaskörperraum nach Kapsulotomie. Zudem können sich torische Plattenhaptiklinsen in der frühen postoperativen Phase drehen.

Methoden: Bei 79 Patienten wurde bei der Implantation von torischen Plattenhaptik IOLs über 12 Monate zusätzlich ein Kapselspannring durch die vorhandene kreisrunde Öffnung geschoben, so daß damit die Haptik zusätzlich fixiert wurde.

Ergebnisse: Bei allen Patienten führte diese zusätzliche Fixation zur völlig stabilen Lage der Linse. Die genannten potentiellen Nachteile dieses Linsentypes sind bei keinem der Patienten aufgetreten.

Diskussion: Mit diesem neuen Konzept der Plattenhaptikfixation sind sämtliche bisher bekannt gewordenen Nachteile dieses Linsentypes, insbesondere bei den torischen Implantaten, nicht mehr aufgetreten.

Klinische Anwendung, Miyakeview und Computeranimation demonstrieren dieses neue Konzept in dem Film.

Augenklinik Am Marienplatz® , Marienplatz 18+19, D-80331 München



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