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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Postoperative und posttraumatische extra- und intraokulare zystische Epithelinvasion in der Hamburger Univ.-Augenklinik 1986-2000 1Bangert A., 1,2Bialasiewicz A. A. 1Universitäts-Augenklinik Eppendorf, Hamburg; 2Department of Ophthalmology, SQUH University of Oman, Al Khod/Muscat Hintergrund: Wegen der oft ungünstigen Prognose einer vermeidbaren Epithelimplantation wird auf die Entstehung und Abwendung hingewiesen. Methoden: 1986-2000 wurde bei 16 eine zystische oder diffuse Epithelinvasion anhand histopathologischer Untersuchungsergebnisse und klinischer Akten dokumentiert. Färbungen mit PAS, Alcianblau, monoclonal mouse Anti-Human Cytokeratin 10/13, 19 und AE1/AE3 wurden vorgenommen. Ergebnisse: Die erhebbaren Anamnesen der 21-79 Jahren (Durchschnitt 39 Jahre) alten Patienten zeigten 7x perforierende Verletzungen, 5x operative Eingriffe, 1x unklare Genese. Eine zystische Epithelinvasion lag bei 12/16 Augen vor. In 4/16 Fällen handelte es sich um eine diffuse Epithelinvasion. Die histologische Untersuchung bestätigte die Epithelimplantation mit Nachweisen durch anti-human Cytokeratin 10/13, 19 und AE1/AE3 (AE1/AE3) in 15/16 Fällen, und durch PAS (4x positiv) und Alcianblau (6x positiv) die Muzinsekretion implantierter Becherzellen. Therapeutisch wurde eine chirurgische Zystenexzision 15x, davon 6x Bindehautzystenexzision, 1x Iridektomie, 4x Blockexzision, 2x perforierende Keratoplastik und 2x Enukleation durchgeführt, 1x erfolgte keine Operation. Die postoperative Nachbeobachtungszeit betrug 0-43 (Durchschnitt 9) Monate. Der postoperative Visus war bei 9/15 Patienten >0.5, bei 4/15 Patienten <0.1, 2/15 Anophthalmus. Schlußfolgerungen: Die Vermeidung einer Epithelimplantation durch eine ausreichende primäre Wundversorgung perforierender Verletzungen und extra- wie intraokularer elektiver Operationen stellt eine wichtige Vorsorgemaßnahme hinsichtlich weiterer operativer Eingriffe mit oft ungewissem Ausgang dar. |
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