Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Photodynamische Therapie (PDT) bei AMD mit überwiegend klassischer subfovealer choroidaler Neovaskularisation (CNV)

Behme T., Wachtlin J., Potthöffer S., Foerster M. H

Augenklinik, Univ. Klinikum Benjamin Franklin, FU Berlin, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin


Hintergrund: Die PDT ist in Europa und den USA die Therapie der Wahl bei AMD mit überwiegend klassischer subfovealer CNV. Die TAP-Studie hat bereits Dreijahresergebnisse vorgelegt, die eine Visusstabilisierung bei der Mehrzahl der Patienten angibt. Ungeklärt ist, ob sich diese Ergebnisse in der klinischen Routine ebenfalls erzielen lassen.
Methoden: In einer prospektiven Studie wurden seit Oktober 1999 145 Patienten mit überwiegend klassischer subfovealer choroidaler Neovaskularisation bei AMD mit einer PDT (Verteporfin) behandelt. 100 davon haben eine Nachbeobachtungszeitraum von mindestens 3 Monaten, diese Gruppe wurde für die vorliegende Auswertung herangezogen. Das Durchschnittsalter betrug 73,1 Jahre (51-91) und die mittlere Follow-up-Zeit 7,8 Mo (sd = 3,9 ). Bei 14 Patienten (14%) bestand ein Rezidiv bei bereits vorbehandelter CNV. Der mittlere Durchmesser aller CNV betrug 2490 mm und im Durchschnitt wurden 2,4 Behandlungen (1 - 5) durchgeführt.
Ergebnisse: Die mittlere Visusentwicklung war - 1,5 Zeilen auf der EDTRS-Tafel (-10 bis + 8). 18 Patienten (18 %) zeigten eine Visusverbesserung = 2 Linien, in 44 Fällen (44 %) blieb der Visus unverändert (+/- 1 Linie) und 38 Patienten (38%) zeigten eine Verschlechterung = 2 Linien.
Schlußfolgerung: Bei den oben genannten Erkrankungen kann eine CNV durch die PDT in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich im Sinne einer Visusstabilisierung bzw. Verbesserung behandelt werden. Auch in der klinischen Routineanwendung werden die Ergebnisse der TAPStudie erreicht.



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