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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Augenärztliche Hilfe in Eritrea -eye care project for Eritrea- Belger H.-J. Augenklinik Ahaus Ausgehend von den personell und materiell beschränkten Mittel gemessen am Bedarf in der Dritten Welt wird eine besondere Effizienz dieser Hilfe gefordert. Zunächst werden allgemein Leitlinien vorgestellt, die auch im Sinne der globalen Initiative VISION 2020 eine Reduzierung de vermeidbaren Erblindungen zum Ziel haben. Voraussetzungen sind kooperative Partner im Gastland, eine überzeugende Kosten-Nutzen-Relation, eine an die lokale Situation angemessene Hilfe und als sehr wesentlicher Punkt die Nachhaltigkeit der Hilfe. Dies kann geschehen in Form von Langzeiteinsätzen oder als wiederholte Kurzzeiteinsätze mit Hilfe von Partnern, z.B. NGO`s. An ausgewählten Orten im Entwicklungsland sollte nach Sicherstellung einer Basisausstattung die Ausbildung von Kollegen vor Ort durch gemeinsames Arbeiten im Vordergrund stehen. Nach diesen Leitlinien arbeite ich seit 1995 in Eritrea, einem der ärmsten Entwicklungsländer, mit 3 Augenärzten für 4,1 Mill. Einwohner. Die Haupterblindungsursachen sind ähnlich wie auch sonst in der Dritten Welt die Katarakt und "corneal blindness". Mit der organisatorischen Unterstützung des Hammer Forums e.V., einer Hilfsorganisation für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten, wurden fast 500 Operationen durchgeführt und etwa 2100 Patienten untersucht. 69 Patienten wurden zur kostenfreien Behandlung nach Deutschland gebracht, die meisten davon für die Augenklinik Ahaus. Bei der Ausstattung der operativen Abteilungen war die Einführung der Netzhaut-Laser Behandlung mit einem Festkörperlaser ein besonderer Fortschritt für die gesamte Region. Ermöglicht haben diese Laser-Projekt Spenden regionaler Rotary Clubs und Rotary International. Leider gibt es immer noch viele eigentlich vermeidbare Erblindungen durch z.B. Hornhautvernarbungen und Netzhautablösungen. Für den weiteren Erfolg des eye care projects for eritrea sind neben kontinuierlich geplanten Einsätzen vor allem auch weitere motivierte und erfahrene Kollegen erforderlich. |
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