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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Transplantatausschluß durch Endothelzellschaden: Abhängigkeit von Spenderfaktoren Bertelmann E., Jaroszewski J., Rieck P. Augenklinik Charité Campus Virchow-Klinikum, Humboldt Univ. Berlin, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin Hintergrund: Die Organkultur stellt heute das Standardverfahren zur Konservierung von Spenderhornhäuten dar. Spenderabhängige Einflußfaktoren auf einen in der Kultur auftretenden Endothelzellschaden sollen ermittelt werden. Methode: Die Daten von 200 Spendern von in der Hornhautbank Berlin konsekutiv kultivierten Hornhäuten (HH) wurden erfaßt und statistisch ausgewertet. Dabei wurden je 100 Multiorganspender (MO) und 100 Einzelorganspender (EO) betrachtet. Erfaßt wurden Spenderalter, postmortem- Zeit, Todesursache und Kulturzeit. Die statistische Analyse erfolgte mit dem c2-Test. Ergebnisse: 17 % der HH der MO mußten aufgrund eines Endothelschadens am Ende der Kulturzeit von der Transplantation ausgeschlosssen werden gegenüber 21 % der HH der EO. Das Durchschnittsalter der EO lag signifikant höher als das der MO (60,6 versus 47,2 Jahre). Höheres Spenderalter und längere postmortem Zeit waren aber weder innerhalb der Gruppe MO und EO noch bezogen auf alle Spender mit einer höheren Ausschlußrate aufgrund eines Endothelschadens korreliert. Bei Schädelhirntrauma als Todesursache kam es signifikant häufiger zu einem Endothelzellschaden in der Organkultur. Schlußfolgerung: Von den untersuchten Faktoren hat nur die präoperative Diagnose Schädelhirntrauma einen nachweisbaren Einfluß auf einen in der Kultur auftretenden Endothelzellschaden. Eine mögliche Erklärung ist eine zunächst subklinische Schädigung des Endothels durch die Bulbuskontusion. Der Wert der Organkultur zeigt sich hier im Aussondern von HH mit primär nicht erkennbarem Endothelschaden. |
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