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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Retinale arterielle Makroaneurysmen - eine retrospektive Analyse 1Bestelmeyer S., 2Wiechens B., 1Häring G. 1Klinik für Ophthalmologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Hegewischstr. 2, D-24105 Kiel, 2Klinikum Hannover Nordstadt, Augenklinik, Haltenhoffstr. 41, 30167 Hannover Untersuchungsziel: Retrospektive Analyse der klinischen Charakteristika, der Therapie und des klinischen Verlaufs bei Patienten mit retinalen arteriellen Makroaneurysmen. Material und Methode: Patienten mit retinalen arteriellen Makroaneurysmen wurden anhand unseres Fluoreszenzangiographie- Registers der letzten 8 Jahre ermittelt. Mittels der Krankenunterlagen wurden internistische und ophthalmologische Erkrankungen, der ophthalmologische Befund und klinische Verlauf sowie die Therapie analysiert. Ergebnisse: Insgesamt wurde bei 19 Patienten ein retinales Makroaneurysma diagnostiziert (14 weiblich, 5 männlich; Alter 47-87, Median 73 Jahre). Bei 2 Patienten traten im Abstand von mehreren Monaten jeweils zwei Makroaneurysmen auf, so daß die Befunde von insgesamt 21 Aneurysmen ausgewertet wurden. Die Lokalisation der Aneurysmen war wie folgt: A. temporalis superior 8/21, A. temporalis inferior 11/21, A. nasalis superior 1/21 und 1/21 direkt an der Papille. Bei 10 der Aneurysmen war die Klinik durch Exsudation und bei 10 durch Blutungen gekennzeichnet. Ein Makroaneurysma zeigte weder Exsudation noch Blutung. 15/21 Patienten wurden mittels perianeurysmatischer Argon- Laserkoagulation behandelt. Der Nachbeobachtungszeitraum lag zwischen 2-52 (Median 27) Monaten. Im Verlauf zeigten 9/21 Augen einen Visusanstieg, 9/21 einen unveränderten Visus und 3/21 einen Visusabfall. 6 der Augen mit Visusanstieg, 6 Augen mit unverändertem Visus und 3 Augen mit Visusabfall waren gelasert worden. Von den nicht gelaserten Augen hatten 3 einen Visusanstieg und 3 einen unveränderten Visus. Schlußfolgerungen: Bezüglich der Alters- und Geschlechtsverteilung entsprechen unsere Ergebnisse denen anderer Autoren. Eine eindeutige Therapieempfehlung hinsichtlich der Laserkoagulation läßt sich nicht ableiten. |
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