![]() |
![]() |
| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
Anmeldung zur Tagung Registration Grußwort Invitation Themen Topics Allgemeiner Ablauf General overview Wissenschaftliches Programm Scientific program Abstract Übersicht Abstracts overview Kurse Courses Symposien Symposiums Frühstück mit Spezialisten Breakfast with specialists Arzthelferinnen-Fortbildung Rahmenprogramm Social program DOG Information DOG Information Allgemeine Informationen General Information Autorenindex Index of Authors Ausstellerliste Exhibitors Sponsoren Sponsors Teilnahmegebühren Registration fees Impressum |
|
| Häufigkeit und Schweregrad okulärer Verletzungen Biedenkopf A., Auffarth G. U. Univ.-Augenklinik Heidelberg, INF 400, 69120 Heidelberg Hintergrund: Verletzungen des Auges sind die häufigste Ursache für monokuläre Erblindung. In der vorliegenden Arbeit wurde das Spektrum okulärer Verletzungen in einer mittelgroßen Universitätsstadt untersucht. Methodik: Aus 4610 Patienten, die während eines Jahres die Notfall- Ambulanz der Augenklinik aufsuchten, wurden diejenigen mit einer Contusio bulbi (481/4610=10,4%) ausgewählt und retrospektiv ausgewertet. Ergebnisse: Männer erleiden signifikant häufiger ein Verletzung des Auges als Frauen (71,5% Männer, 28,5% Frauen). Am häufigsten waren sowohl Männern, als auch Frauen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren betroffen (121/481=25,2%). Schwere Verletzungen ereigneten sich am häufigsten in der Altersgruppe der 15 bis 34jährigen (47,6%). Perforierende Verletzungen und Rupturen kamen bei 3,7% aller Patienten vor. Die häufigste Ursache hierfür waren Gewalttaten (41,2%). Auch bei Frakturen, von denen 18,3% aller Patienten betroffen waren, waren Gewalttaten die häufigste Verletzungsursache (36,4%). Die häufigste Fraktur war die Blowout Fraktur (60,2%). Die Aufteilung der 481 Patienten nach Ursache des Unfalls ergab 8 Gruppen, welche die Bevölkerungsstruktur reflektieren. Am häufigsten waren Unfälle im häuslichen Bereich (29,3%), Sportunfälle (17,9%) und Verletzungen durch Gewalteinwirkung (14,7%). Weitere Gruppen waren Verletzungen unter Alkoholeinfluß (13,1%), Unfälle im Freizeitbereich (10,8%), Verkehrsunfälle (6,8%), Arbeitsunfälle (6,6%) und sonstiges (0,6%). Schlußfolgerungen: Die Häufigkeit okulärer Verletzungen in unterschiedlichen Bereichen des alltäglichen Lebens weist darauf hin, daß hier nach wie vor Strategien zur Prävention gefragt sind. Bei Ursachen wie Alkohol und Gewalt sind allerdings Maßnahmen notwendig, welche die gesellschaftlichen Hintergründe dieser Ursachen beleuchten. |
|
| DOG Homepage | Zurück / Back |
|
|
|