Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Kataraktoperationen nach Verwendung implantatierbarer Kontaktlinsen

Bleckmann H.

Schlosspark-Klinik, Heubnerweg 2, 14059 Berlin


Hintergrund: Das Auftreten einer sekundären Katarakt nach Verwendung implantierbarer Kontaktlinsen (STAAR) ist von mehreren Autoren belegt, ohne dass im Einzelnen eine plausible Erklärung für diese Komplikation gefunden wurde.
Patienten und Methoden: Bei vier der myopen Augen (3 Patienten) und zwei der hyperopen Augen (ein Patient) von 148 Patienten nach ICL-Implantation trat zwischen 4 und 17 Monaten Kontrollzeit eine Sehverminderung durch die Trübung der kristallinen Linse auf. Dabei wurde besonders eine anteriore Kapselverdichtung beobachtet.
Ergebnisse: Alle an der sekundären Katarakt operierten Augen wiesen nach Extraktion der ICL sowie der getrübten Linse und Implantation einer intraokularen Linse den gleichen korrigierten Visus auf wie unmittelbar nach Einsetzen der phaken Hinterkammerlinse. Die korrigierte Sehschärfe lag dabei zwischen 0,5 (hohe Myopie) und 1,0. Alle Patienten waren im presbyopen Alter. Weder die Extraktion der phaken Hinterkammerlinsen, noch die Kataraktextraktion der betroffen Augen, führten zu Schwierigkeiten.
Diskussion: Als Gründe für die Entwicklung einer Linsentrübung nach Implantation einer phaken Hinterkammerlinse wurden der geringe Abstand zur kristallinen Linse angeführt, der auch bei einem Teil dieser Augen nachgewiesen werden konnten



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