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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Prüfung der zentralen Netzhautfunktion mit dem multifokalen Elektroretinogramm vor und nach photodynamischer Therapie bei subretinaler Neovaskularisation Breidenbach K., Rüther K., Schwartz R., Hassenstein A., Richard G. Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde Universität Hamburg Ziel: Die photodynamische Therapie (PDT) mit Verteporfin kann bei klassischen subretinalen Neovaskularisationen ein Fortschreiten der Sehverschlechterung aufhalten. Mit Hilfe der multifokalen Elektroretinographie (MF-ERG) wurde die zentrale Netzhautfunktion vor und nach PDT untersucht. Methode: Bei 10 Patienten mit einem Auge mit mindestens 50%iger klassischer subretinaler Neovaskularisation im Rahmen einer alterskorrelierten Makuladegeneration und einem Visus von =0,1 wurden vor und 7,5 (Median) Wochen nach PDT ein MF-ERG (RETIscan) binokular abgeleitet. Die 61 Hexagone stimulierten die zentralen 30° der Netzhaut und wurden zur Auswertung in eine zentrale und 2 ringförmige Gruppen zusammengefasst. Es wurden die normierte Amplitude pro Fläche der 1. Positivität sowie ihre Latenz ausgewertet. Ergebnisse: Die Neovaskularisationsmembranen waren bei 7 von 10 Patienten kleiner als der durch das MF-ERG stimulierte zentrale Bereich von 10° Durchmesser, die Laserspotgröße mit zusätzlichen 1000µm Sicherheitsabstand zur Membrangrenze umfasste bei 8 von 10 Patienten auch den mittleren Ringbereich des MF-ERG. Bei Betrachtung des zentralen Bereichs des MF-ERG zeigten von 10 Patienten-Augen 5 nach PDT eine höhere Amplitude, 5 eine niedrigere, 4 Augen wiesen eine längere, ein Auge eine gleichbleibende und 5 eine kürzere Latenz auf. Die behandelten Augen zeigten nach der PDT im zentralen Stimulationsfeld eine Amplitudenminderung auf durchschnittlich 97%, in den beiden peripheren Ringen einen Amplitudenanstieg auf 104% und103%. Die Latenz blieb im zentralen Kreis nahezu gleich (99%) und verlängerte sich leicht in der mittleren und äußeren Peripherie (102%) des stimulierten Feldes. Alle aufgeführten Veränderungen waren nicht signifikant (ANOVA, 5%). Schlußfolgerung: Es zeigen sich keine wesentlichen Unterschiede der durch das MF-ERG geprüften zentralen Netzhautfunktion in dem geprüften Zeitraum nach Durchführung der photodynamischen Therapie bei Patienten mit klassischer subretinaler Neovaskularisation. |
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