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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Beidseitige subretinale und intraretinale Hämorrhagien nach laparoskopischer Sterilisation Breyer - Pacurar A., Gerke E. Augenklinik des Klinikum Wuppertal GmbH, Klinikum der Universität Witten- Herdecke, Akademisches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Heusnerstr. 40, 42283 Wuppertal Über Valsalva-artige intraretinale Blutungen nach laparoskopischer Chirurgie wurde vereinzelt berichtet. Als Ursache wird vor allem der erhöhte intraabdominelle Druck, teilweise auch die intraoperative Hyperkapnie vermutet. Beide können über eine Erhöhung des Venendrucks intraretinale Blutungen hervorrufen. Wir berichten über eine Patientin bei der es unmittelbar nach einer laparoskopischen Operation zu beidseitigen, vor allem subretinalen Blutungen gekommen war. Patient und Methode: Es handelt sich um eine 38jährige, adipöse, ansonsten gesunde Patientin, die unmittelbar nach einer elektiven laparoskopischen Sterilisation eine beidseitige Visusminderung bemerkte. Zwei Tage postoperativ wurde die Patientin mit der Diagnose eines beidseitigen Zentralvenenverschlusses in unsere Klinik eingewiesen. Bei der Erstuntersuchung lag der Visus rechts bei 0,3 und links bei 1/35. Die vorderen Augenabschnitte waren reizfrei und der intraoculare Druck beidseits 18 mmHg. Bei einer im Octopus 36 beidseitig diffus herabgesetzten Lichtunterschiedsempfindlichkeit zeigte sich funduskopisch beidseits blütenbzw. schmetterlingsförmige submaculäre Hämorrhagien und vereinzelte intraretinale Blutungen, sowie gestaute Venen. Die Fluoreszenzangiographie konnte keine Blutungsquelle nachweisen. Alle Laborparameter, insbesondere die Gerinnungs- und immunologischen Parameter lagen im Normbereich. Ohne spezifische Therapie kam es in den folgenden Monaten zu einer allmählichen Visuserholung, die mit einer Resorption der beschriebenen Blutungen einherging. Bei der letzten Kontrolluntersuchung vier Monate später lag der Visus rechts bei 1,0 und links bei 0,4. Die Funduskopie und Fluoreszenzangiographie konnten keine Pathologika, insbesondere keine Blutungsquelle aufdecken. Ebenso wiesen weder Gesichtsfeld, noch ERG und EOG Besonderheiten auf. Schlußfolgerung: Es besteht der begründete Verdacht, daß die intraretinalen Blutungen durch den erhöhten intraabdominellen Druck, verstärkt durch die intraoperative Kopftieflagerung und Hyperkapnie verursacht wurden. Subretinale Hämorrhagien wurden jedoch in diesem Zusammenhang noch nicht beschrieben. |
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