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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Photodynamische Therapie der subfovealen choroidalen Neovaskularisation bei AMD nach intravitrealer Gabe von rt-PA und Gas Brieden M., Hattenbach L.-O., Kuhli C., Fischer I. B., Koch F. Augenklinik, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Theodor-Stern-Kai 7, D- 60590 Frankfurt/Main Hintergrund: Submakuläre Blutungen aus choroidalen Neovaskularisationsmembranen (CNV) im Rahmen der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) können zu einem plötzlichen Visusverlust führen. Bisherige Untersuchungen weisen darauf hin, daß submakuläre Blutungen erfolgreich durch eine intravitreale Injektion von rekombinanten Gewebsplaminogenaktivator (rt-PA) und Gas verdrängt werden können. In der folgenden Auswertung wurde die Visusentwicklung von Patienten, die eine photodynamische Therapie (PDT) erhielten mit denen verglichen, die nach erfolgreicher Dislokation subretinaler Blutungen therapiert wurden. Patienten und Methoden: Wir untersuchten eine Fallserie von 50 konsekutiven Patienten, bei denen eine subretinale Neovaskularisationsmembran mit einem klassischen Anteil >50% im Rahmen einer AMD mittels PDT behandelt wurde. Bei zehn dieser Patienten (20%) war nach erfolgreicher Dislokation einer subretinalen Blutung durch intravitreale Injektion von rt-PA (50µg) und Schwefelhexafluorid (0,5ml) die Lokalisation und Identifizierung der CNV erfolgt. Verlaufsuntersuchungen fanden alle 6 Wochen bis 3 Monate statt. Ergebnisse: Insgesamt kam es bei zwei Patienten zu einer Visusverbesserung (>3 Linien), bei drei Patienten zu einer Visusverschlechterung (>3 Linien), und 45 Patienten wiesen während der Nachbeobachtungszeit einen stabilen Visus auf. Ein Vergleich der Subgruppen ergab keinen signifikanten Unterschied bezüglich des Visusverlaufs. Diskussion: Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, daß durch die pneumatische Dislokation submakulärer Blutungen die Erfassung subretinaler Neovaskularisationsmembranen und damit die Durchführung einer photodynamischen Therapie bei solchen Patienten ermöglicht werden kann. Ein Unterschied bezüglich der Visusprognose im Vergleich zu den Patienten, die primär eine PDT erhielten, ergibt sich nicht. |
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