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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Darstellung von Papillenrandblutungen im HRT Budde W. M., Hayler J. K., Mardin C. Y. Augenklinik mit Poliklinik, Friedrich-Alexander Universität Erlangen- Nürnberg, Erlangen Hintergrund: Papillenrandblutungen stellen eine wichtiges diagnostisches und prognostisches Zeichen bei glaukomatösen Erkrankungen dar. Wir untersuchten die Erkennbarkeit von Papillenrandblutungen auf Scanning- Laser-tomographischen Bildern der Papille (Heidelberg Retina Tomograph, HRT). Patienten und Methoden: Im Rahmen des institutseigenen Glaukomregisters wurden seit 1993 prospektiv 15° Papillendias auf das Vorhandensein von Papillenrandblutungen untersucht und 131 mal Papillenrandblutungen identifiziert. Bei 67 Augen von 50 Patienten mit Offenwinkelglaukom mit insgesamt 69 glaukomatösen Papillenrandblutungen lagen am gleichen Tag angefertigte HRT Bilder vor. Bei simultaner Projektion der Papillendias wurden die HRT Bilder auf die Erkennbarkeit dieser Blutungen untersucht. Ergebnisse: 22 (32%) der 69 Blutungen waren auf dem gemittelten HRT Bild zu ermitteln, 34 (49%) der 69 Blutungen auf einem der 32 HRT Einzelbilder. Während 30 von 32 Blutungen, die sich auch außerhalb der Papille auf die retinale Nervenfaserschicht erstreckten, auf einem HRT Einzelbild wiederzuerkennen waren, konnten nur 4 der 37 Blutungen wiedergefunden werden, die lediglich intrapapillär auf dem neuroretinalen Randsaum lokalisiert waren. Die Breite der Blutung, Augenseite, Alter und Geschlecht der Patienten, Hochdruck versus Normaldruckglaukom hatte keinen Einfluss auf die Erkennbarkeit von Papillenrandblutungen im HRT. Schlußfolgerung: Im Rahmen des Glaukomscreening oder der Verlaufsbeobachtung reicht die Auswertung von HRT Bildern allein nicht aus, um Papillenrandblutungen zu erkennen. |
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