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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Mf-VEP als objektive elektrophysiolog. Untersuchungsmethode beim OWGDiagnosesicherung glaukomat. Defekte im Vergleich zu konvent. Perimetrie 1Bullin M., 1Tesnau R., 2Gaa J., 3Hoerauf K., 1Welt R. 1Augenklinik Ludwigshafen am Rhein, Bremserstraße 79, D-67063 LU, 2Univ.-Klinik f.Radiologie, Klinikum Mannheim d.Univ. Heidelberg, D-68167 MA, 3Univ.-Klinik f.Anästhesie, Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, A-1090 Wien Ziel: Analyse glaukomatöser Skotome in der konvent.Schwellenperimetrie, die Reproduzierbarkeit derselben und die Durchführung einer optimierten mf-Perimetrie, indem wir zeitgleich multifokale kortikal evozierte Potentiale ableiten, um auf diese Weise früheste präperimetrische glaukomatöse Defekte lokalisieren zu können Methode: Alle in die Studie integrierten Personen (98 Augen von 50 Patienten mit OWG im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von 98 Augen von 49 Augengesunden) durchliefen dasselbe Untersuchungsprotokoll:Bestimmung des Visus,Schwellenperimetrie( Programm 30-2),eine vollständige Augenuntersuchung einschließlich des Augenhintergrundes.Glaukompatienten mussten zumindest ein Skotom eines Auges vorweisen.Die korr.Sehschärfe für die Ableitung des mf-VEP (Retiscan,Roland Consult) sollte mindestens 0,5 betragen.Okzipitale Bipolarelektroden wurden 4 cm unter bzw. 2,5 cm über dem Inion angebracht (vertikale Achse),in horizontaler Richtung in 4 cm Distanz zu beiden Seiten des Inions (Erdungselektrode auf dem Vorderkopf); monokulare Stimulation mittels eines Dartbordes, ±30° Gesichtsfeld. Ergebnisse: Sowohl in der Gruppe der Augengesunden als auch bei den Glaukom-patienten bemerkten wir in den oberen Quadranten des Gesichtsfeldes eine relati-ve Amplitudenreduktion. Tendentiell wurden wiederum bei beiden Gruppen in der Peripherie reduzierte Amplitudenhöhen beobachtet. Ausgewertet wurde nach fol-genden Kriterien:1.Vergleich von Skotomen in der konvent.Perimetrie mit korres-pondierenden Feldern des mf-VEP, 2.graph.3DDarstellung einer möglichen Asym-metrie, 3.verschiedenen Auswerteparadigmen entsprechend dem durchgeführten Stimulationsprotokoll mit dem Ziele,ein möglichst zuverlässiges und reproduzierba-res Ergebnis insbesondere bei V.a. präperimetrische Glaukomdefekte zu erhalten. Gemäss den oben aufgestellten Auswertekriterien konnten wir bei 89 glaukomatö-sen Augen ein Skotom in der konvent.Perimetrie und bei 9 weiteren "zweiten"Au-gen ohne bekannten Gesichtsfelddefekt (fellow-eyes) mittels der Asymmetrie OD-OS verdächtige Areale topographisch objektiv zuordnen (Auswertung mittels SAS). Schlußfolgerung: Aufgrund unserer Ergebnisse können wir eine sehr gute topographische Übereinstimmung von Humphrey Gesichtsfeldern und den Plots im mf-VEP nachvollziehen. Diese neue elektrophysiologische Untersuchungsmethode ermöglicht nicht nur eine lokaliserte, sondern auch eine quantitative Analyse der geschädigten Ganglienzellfunktion und insbesondere bei Glaukompatienten eine sehr frühe Diagnose kleinster verdächtiger Regionen. |
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