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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Multifokales ERG am Scanning Laser Ophthalmoskop und funduskontrollierte Perimetrie zur Verlaufsbeobachtung bei whitespot- Chorioretinitis Bültmann S. Martin M., Rohrschneider K. Universitäts- Augenklinik Heidelberg Einleitung: Bisher gibt es wenig Berichte zum klinischen Einsatz von mfERG am Scanning Laser Ophthalmoskop (SLO) und funduskontrollierter Perimetrie zur Verlaufsbeobachtung von Makulaerkrankungen. Wir möchten anhand eines Fallbeispieles den klinischen Gewinn durch diese Funktionsprüfungen aufzeigen. Methode: Eine 25-jährige Patientin mit white-dot-Chorioretinitis wurde über sieben Wochen in Verlauf mit den o.a. Verfahren, ergänzt durch Perimetrie, Angiographie, Ganzfeld-ERG sowie morphologischen Kontrollen verfolgt. Die funduskontrollierte Perimetrie sowie die Ableitung des multifokalen ERGs (RETIscan) erfolgten am SLO. Ergebnisse: Bei Visusverbesserung von 0,2 auf 0,8. konnte ein langsames Verschwinden der Relativskotome, begleitet von einem relevanten Anstieg der P1-Amplituden in allen analysierten Ringsegmenten beobachtet werden, während die konventionelle Perimetrie nach der Initialuntersuchung keine Pathologie mehr zeigte. Im Ganzfeld-ERG zeigte sich ein Normalbefund. Schlußfolgerung: Die Kombination aus den funduskontrollierten Verfahren mfERG und Perimetrie am SLO ermöglicht eine gute Korrelation von Morphologie und Befund bei geringgradigen klinischen Veränderungen im Bereich der Makula. Bei dieser Patientin war nur mit diesen Methoden die langsame Restitutio zu dokumentieren, die den konventionellen Untersuchungsmethoden entging. Ein bedeutender Vorteil der Methoden liegt in der Beobachtung des Fixationsverhaltens während der Untersuchung. |
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