Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Grußwort
   Invitation
Themen
   Topics
Allgemeiner Ablauf
   General overview
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Abstract Übersicht
   Abstracts overview
Kurse
   Courses
Symposien
   Symposiums
Frühstück mit Spezialisten
   Breakfast with specialists
Arzthelferinnen-Fortbildung
Rahmenprogramm
   Social program
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



Reproduzierbarkeit von mfERG am Scanning Laser Ophthalmoskop

Bültmann S.; Rohrschneider K.

Universitäts Augenklinik Heidelberg, INF 400, D-69120 Heidelberg


Einleitung: Das multifokale ERG (MFERG) am SLO ermöglicht eine elektroretinographische Untersuchung unter simultaner Beobachtung des Fundus. Bevor die Methode im klinischen Alltag eingesetzt werden kann, ist es wichtig, die Reproduzierbarkeit sowie die adäquate Stimulationsintensität mit monochromatischem Licht zu bestimmen.
Methode: 30 Augen von 30 gesunden Probanden (Visus =1,0) wurden am SLO (Rodenstock) mit dem MFERG untersucht (Mydriasis, Goldfolienelektroden). Dabei kamen zwei Muster zum Einsatz, 7 und 19 Hexagone in einem Feld von 20 Grad Durchmesser. Zur Stimulation und Signalerfassung wurde das RETIscan System (Roland Consult, Germany) eingesetzt. Für jeden Sequenztyp wurden jeweils 3 Messungen durchgeführt Stimulusintensitäten zwischen 72 and 300 cd/m2 bei minimaler Hintergrundleuchtdichte kamen zum Einsatz.
Ergebnisse: Bei 72 cd/m2 zeigten sich nur für die 7-Hexagon Sequenz valide ERGs, jedoch nicht reproduzierbar. Bei 235 cd/m2 fand sich bei allen Sequenztypen eine klare ERG-Antwort, die Leuchtdichte wurde von den Probanden über den Untersuchungszeitraum gut toleriert. Die Amplituden von P1 zeigten eine große Streuung, jedoch konnte intraindividuell eine gute Reproduzierbarkeit für beide Sequenztypen ermittelt werden. Variationskoeffizienten für Zentrum, Ring 2 und Ring 3 der Ringanalyse: 19-Hex:13,6/9,0/8,4% und 12,1/9,6% 7-Hex.
Schlußfolgerung: Das RETIscan System zeigt am SLO gute intraindividuelle Reproduzierbarkeit für P1 bei insgesamt deutlicher interindividueller Streuung. Die gute Reproduzierbarkeit bei niedrigeren Stimulusintensitäten und dunklem Hintergrund könnte unter anderem auf wenig Streulicht und Ausbleichen der Zapfen zurückzuführen sein. Bei der Ringanalyse von kleineren Hexagonen ist das zentrale Hexagon anfälliger gegen Fixationsinstabilität als die umgebenden Ringe. Gefördert durch DFG R0 973/11-1



DOG HomepageZurück / Back