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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Operative Nystagmusbehandlung - klinische und elektronystagmo-graphische Beobachtungen bei kongenitalem Nystagmus Celic M., Dorn V. Univ.- Augenklinik, Kipaticeva 12, HR 10000 Zagreb, Kroatien Einleitung: In der operativen Nystagmusbehandlung kann man durch die Eingriffe nach Kestenbaum, Anderson und Cüppers die bestehende, zur Seite abgewiechene Nystagmusruhezone in der Blickrichtung geradeaus verlagern; das möchte die Kopfzwangshaltung korrigieren, den Visus bessern und die Nystagmusintensität in Primärposition reduzieren. Patienten und Methode: Die Studie umfasst eine retrospektive Analyse der klinischen und elektronystagmographischen (ENG) Befunde bei 47 Patienten mit kongenitalem, okulärem Nystagmus, meist ohne Strabismus und mit einer Nystagmusblockierung nur in horizontaler Richtung, die in der Univ.- Augenklinik in Zagreb während 33 Jahre, von 1967 bis 2000, operiert wurden. Neben der anderen klinischen Befunden hat man besonders die Kopfhaltung, die Nystagmusruhezone, die Augenabweichung, die Sehschärfe und das Binokularsehen vor und nach der Behandlung analysiert. Die ENG Bewertung der Befunde eines Teiles der Patienten umfasste die morphologische Nystagmusanalyse, ruhige Zone und die Nystagmusintensität abhängig von der Lage des Auges vor und nach des operativen Eingriffs. Ergebnisse: Die grösste Zahl der Patienten wurde im Alter von 8 Jahre operiert. Die Nystagmusruhezone in horizontaler Richtung lag bei 29 Patienten. Eine kleinere schräge Stellung fand man bei 18 Patienten. Nystgmusruhezone war bei 29 Patienten nach rechts und bei 16 Patienten nach links .Den grössten Teil der Patienten wurde nach Anderson operiert (27). Refraktionsnomalien sind bei allen Operierten anwesend, am häufigsten ist es ein hypermetropischer Astigmatismus. Die Sehschäfe von 6/10 - 6/8 beim Binokularsehen in kompensatorischer Kopfhaltung vor der Operation hatten 13 Patienten und nach der Operation haben es 34 Patienten erreicht beim Blick geradeaus oder in kleinerer kompensatorischer Kopfhaltung. Schlußfolgerungen: Bessere Ergebnisse der Operativenbehandlung erreichen jene Patienten, die eine Nystagmusruhezone nur in horizontaler Richtung, die eine gute Sehschärfe in kompensatorischer Stellung, die keine grössere Refraktionsanomalie und keine Veränderung am Fundus haben. |
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