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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Sklerafixation faltbarer Hinterkammerlinsen Ehrich C., Keuch R., Bleckmann H. Schloßparkklinik Berlin Hintergrund: Bei fehlendem Kapselsack bietet sich die transsklerale Hinterkammerlinsenimplanation als Alternative zur Vorderkammerlinsenimplantation an. Ziel der Untersuchung war es, die postoperativen Ergebnisse der Implantation von PMMA und faltbaren Acryllinsen zu untersuchen und vergleichen. Patienten: In den Jahren 1998-2000 erfolgte bei 20 Augen eine Sklerafixation mittels One-piece-PMMA-Linsen (Gruppe 1). Die Implantation erfolgte über 6 mm bzw. 13 mm- Inzsionen bei Phako bzw. ECCE/ICCE. In den Jahren 2000-2001 wurden 20 faltbare IOLs sklerafixiert (Gruppe 2). Die IOL-Implantation erfolgte über eine 3,5 mm- Inzision. Retrospektiv untersuchten wir die Visusentwicklung, den operativ induzierten Astigmatismus sowie die postoperativen Komplikationen. Ergebnisse: Der Median des korrigierten präoperativen Visus lag in der Gruppe 1 bei 0,3, postoperativ bei 0,4. In der Gruppe 2 betrug der präoperative Visus 0,2, postoperativ 0,3. Der postoperative Astigmatismus lag im Mittel bei 2,3 dpt in der Gruppe 1, versus 0,91 dpt in der Gruppe 2. An nennenswerten Komplikationen beobachteten wir in der 1. Gruppe bei 12 Pat. eine GK-Hämorrhagie, bei 2 Augen war postoperativ GK in der Vorderkammer, eine Bulbushypotonie trat bei 3 Patienten auf, ein Hyphäma war bei 4 Pat. zu verzeichnen. In der Gruppe 2 zeigte sich keine GK-Blutung, kein Hyphäma. 1 Patient entwickelt eine Hypotonie, bei 2 Augen zeigte sich GK in der Vorderkammer. Der stationäre Aufenthalt betrug im Mittel 4,2 d in der Gruppe 1, in Gruppe 2 2,5 d. Schlußfolgerung: Bei der Implantation faltbarer sklerafixierter Hinterkammerlinsen konnte durch eine kleinere Inzision ein geringerer postoperativer Astigmatismus erzielt werden. Ferner waren weniger Komplikationen zu verzeichnen, die Verweildauer der Patienten in der Klinik verkürzte sich. |
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