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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Dreidimensionale topographische Angiographie (TAG) und optische Kohärenztomographie (OCT): ein Vergleich 1Elsner H., 1Niemeyer M., 2Birngruber R., 1Laqua H., 1Schmidt-Erfurth U. 1Universitäts-Augenklinik Lübeck, 2Medizinisches Laserzentrum Lübeck Ziel: Vergleich der dreidimensionalen topographischen Angiographie (TAG) mit der optischen Kohärenztomographie (OCT) und Charakterisierung deren spezifischer Eigenschaften am Beispiel der chorioidalen Neovaskularisation (CNV). Methode: 30 Patienten mit chorioidaler Neovaskularisation wurden mit zwei Modalitäten untersucht. Topographische Angiographien (TAG) wurden aus 32 tomographischen Serienschnitten einer konfokalen Fluoreszein- und Indozyaningrün-Angiographie entwickelt. Verwendet wurde ein konventionelles Scanning Laser System (Heidelberg Retina Angiograph) mit einer neu entwickelten Software zur dreidimensionalen Datenanalyse. Optische Kohärenztomographien (OCT) wurden mittels eines Spaltlampen-adaptierten Systems unter ophthalmoskopischer Kontrolle aufgenommen. Ergebnisse: Die chorioretinale Läsion ist sowohl mittels TAG als auch durch die OCT zuverlässig nachweisbar. Lokalisation und Höhe des neovaskulären Komplexes stellen sich in beiden Modalitäten ähnlich dar. Deutliche Unterschieden zeigten sich jedoch in der Abgrenzung von vaskulären und extravaskulären Strukturen. Die TAG erlaubt eine isolierte Dokumentation der pysiologischen, choriokapillären Oberfläche und der pathologischen Gefäßanteile der neovaskulären Läsion. Blockadephänomene durch Blut, seröse Flüssigkeit oder durch eine überlagernde RPE-Schicht werden eliminiert. Die CNV ist präzise lokalisierbar und in ihrer individuellen Konfiguration von extravaskulären Anteilen abgrenzbar. Im OCT sind (neo-)vaskuläre Strukturen nicht separat identifizierbar. Die CNV erscheint als unspezifischer Anteil einer Verdickung oder Elevation des hochreflektiven RPE-Choriokapillaris-Bandes. Sekundäre CNV-assoziierte Phänomene lassen sich jedoch nur mittels OCT erfassen und quantifizieren. Dies bezieht sich vor allem auf Veränderungen, die wie z.B. intra- oder subretinale Flüssigkeit oberhalb des RPE liegen. Schlußfolgerung: Der Vergleich der TAG mit dem etablierten Verfahren der OCT zeigt, dass die TAG eine realistische Methode ist, um chorioidale Neovaskularisationen darzustellen. Die TAG hat klare Vorteile in der isolierten Betrachtung der vaskulären Komponente, die OCT eignet sich besonders gut zur Dokumentation CNV-assozierter intra- und subretinaler Veränderungen. Erst die Kombination beider Verfahren ermöglicht es, chorioidalen Neovaskularisationen vollständig zu betrachten. |
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