Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Vergleichende Messungen mit der Smart Lens und dem OBF-System UK Ltd. according to Langham

1Feucht M., 1Pillunat L. E., 1Bernd A. S., 2Müller M. F., 2Köller A. U.

1Universitäts-Augenklinik Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, 2Universitäts-Augenklinik Dresden, Fetscherstr.74, 01307 Dresden


Ziel: Die okuläre Pulsamplitude ist ein bedeutender Parameter in der Quantifizierung der okulären Perfusion. Das OBF-System nach Langham ist ein etabliertes Verfahren in der Glaukomdiagnostik. Die kürzlich eingeführte Smart Lens erlaubt ebenfalls eine Bestimmung der Pulsamplitude. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Ergebnisse beider Meßmethoden zu vergleichen.
Methoden: Die okulären Pulsamplituden und der intraokulare Druck wurden mit einem pneumotonometrischen System (OBF-System UK) und einen Kontaktglastonometer (Smart Lens) bestimmt. 38 Probanden (9 Männer, 29 Frauen) wurden in die Studie eingeschlossen, darunter 10 gesunde Probanden und 28 Glaukompatienten. Ein Auge wurde randomisiert ausgewählt. Ferner wurde der intraokulare Druck vor und nach der Smart Lens-Untersuchung gemessen. Zur statistischen Auswertung wurden der Wilcoxon-Test, der Man Whitney U-Test und eine Korrelationsanalyse verwendet.
Ergebnisse: Während der Smart Lens-Untersuchung sank der intraokulare Druck signifikant um 2,8mmHg (p<0,01), was durch den tonografischen Effekt erklärt werden kann. Die mittlere Pulsamplitude war 2,63mmHg+- 0,94mmHg, gemessen mit dem OBF-System, und 2,69mmHg+-1,17mmHg, gemessen mit der Smart Lens. Beide Ergbenisse sind komparabel (p=0,82): Der Korrelationskoeffizient betrug jedoch nur r=0,5.
Schlußfolgerung: Die okulären Pulsamplituden, die vorwiegend die choroidale Hämodynamik darstellen, sind mit beiden Methoden messbar. Die vorliegenden Messungen zeigen, dass die Ergebnisse der neuen Smart Lens nicht gut mit denen des OBF-Systems korrelieren. Die Ursache dafür könnte in einem individuellen Scattering der beiden Techniken begründet sein; d.h. die einzelnen Messergebnisse mit der einen Technik scheinen nicht genau denen mit der alternativen Technik zu entsprechen.



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