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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Einfluß blutgerinnungswirksamer Medikamente auf die Größe subretinaler Hämorrhagien bei altersbezogener Makuladegeneration Fischer I. B., Hattenbach L.-O., Koch F., Ohrloff C. Klinik für Augenheilkunde, Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe Universität, Frankfurt/Main Einleitung: Subretinale Blutungen stellen eine häufige Komplikation bei exsudativer altersbezogener Makuladegeneration (AMD) dar. Aufgrund des meist höheren Alters der betroffenen Patienten bestehen parallel zusätzlich häufig internistische Erkrankungen, die eine Therapie mit Antikoagulantien erfordern. Wir untersuchten, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Größe AMD-bedingter Blutungen und der Einnahme von Antikoagulantien besteht. Methode: Wir untersuchten 80 konsekutive Patienten mit subretinaler Blutung bei AMD. Diese wurden in Abhängigkeit von der Blutungsgröße (>/= 4.5 oder <4.5 Papillendurchmesser, entsprechend dem dreifachen Median der Blutungsgrößen) in zwei Gruppen unterteilt. Ein Vergleich der einzelnen Gruppen erfolgte unter Verwendung von Fisher's exact Test. Ergebnisse: Insgesamt lag in 11 von 22 (50%) Fällen mit einer Blutungsgröße >/= 4.5 PD sowie in 11 von 58 (19%) Fällen mit einer Blutungsgröße <4.5 PD eine Therapie mit Cumarinderivaten oder Thrombozytenaggregationshemmern vor (P=0.01). Die Auswertung der Subgruppen ergab einen statistisch signifikanten Unterschied hinsichtlich der Einnahme von Cumarinderivaten, die bei 5 von 22 Patienten (23%) mit einer Blutungsgröße >/= 4.5 PD sowie bei 3 von 58 Patienen (5%) mit einer Blutungsgröße <4.5 PD bestand (P=0.033). Schlußfolgerung: Die Einnahme blutgerinnungswirksamer Medikamente beeinflußt das Ausmaß subretinaler Hämorrhagien bei Patienten mit exsudativer altersbezogener Makuladegeneration. Die internistische Indikationsstellung zur Gabe solcher Medikamente sollte daher auch unter Berücksichtigung des ophthalmologischen Status erfolgen. |
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