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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Wie tief darf man gehen? Änderung der viskoelastischen Eigenschaften der Hornhaut bei Abtragungen unterschiedlicher Tiefe 1Förster W., 1Stupp T., 1Taneri S., 2Kasprzak H. 1Augenklinik des Universitätsklinikums Münster; 2Institut für Physik der Technischen Universität Breslau, Breslau/Wroclaw Ziel: Die Untersuchung der Änderung der viskoelastischen Eigenschaften der Hornhaut nach PRK oder LASIK bei Hornhäuten von intakten Rinderaugen. Methode: Bei Gruppe A wurden absichtlich mit einem Mikrokeratom ´free caps´ von unterschiedlicher Dicke geschnitten. Die beabsichtigte Flapdicke war 15%, 35% oder 50% der Gesamtdicke. Bei Gruppe B wurden drei symmetrische Abtragungen pro Auge mit einem Excimer-Laser durchgeführt, wobei 10%, 30% und 50% der Hornhautdicke abgetragen wurden. Die Änderung der viskoelastischen Eigenschaften der Hornhaut wurde mit der holographischen Interferometrie bestimmt. Ergebnisse: 50% Entfernung des Hornhautgewebes ergab eine deutliche qualitative Änderung des Streifenmusters. Einige Hornhäute zeigten diese Änderungen aber schon bei 30% / 35% Abtragungstiefe. Schlußfolgerung: Die experimentellen Ergebnisse ergeben, dass es nicht genug ist, 50% des Hornhautgewebes unbehandelt zu lassen, denn einige Augen zeigten eine qualitative Änderung der Streifenmuster bei 30% / 35% Gewebeabtragung. Diese Änderung der Streifenmuster zeigt eine deutliche Änderung der viskoelastischen Eigenschaften der Hornhaut. Bei refraktiver Hornhautchirurgie sollte es wichtig sein, ein Verfahren zu entwickeln, um die individuellen viskoelastischen Eigenschaften der Hornhaut vor der Behandlung zu erfassen. |
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