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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Benignes fibröses Histiozytom am corneoskleralen Limbus: ein klinisch-pathologischer Fallbericht Fröhlich S. J., Messmer E., Stefani F. H., Klauss V., Kenyon K. R. Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität, Mathildenstr. 8, D-80336 München Einleitung: Das fibröse Histiozytom ist ein seltener Tumor, der verschiedene Strukturen wie Hornhaut, Sklera, Bindehaut, Lider und Orbita betreffen kann. Obwohl er meistens gutartig ist, sind seltene maligne Fälle beschrieben worden. Dieser Fallbericht schildert sowohl die klinischen und histologischen Besonderheiten als auch die operative Therapie eines benignen fibrösen Histiozytoms am corneoskleralen Limbus. Methoden: Ab Mai 2000 wurde ein 23-jähriger Patient betreut, der am linken Auge gestaute Gefäße der inferotemporalen Bindehaut sowie eine angrenzende gelbliche und gut vaskularisierte Veränderung im Hornhautstroma (?5mm) zeigte. Es lagen weder ein Epitheldefekt noch Pathologien an Vorderkammer, Kammerwinkel, Iris oder Linse vor. Die Sehschärfe betrug 1,0 an beiden Augen, weder Trauma noch entzündliches Geschehen waren vorausgegangen. Ergebnisse: Nachdem eine lokale und subkonjunktivale Steroidtherapie erfolglos blieb und die Läsion innerhalb von 8 Wochen an Größe mit Bedrohung der optischen Achse zunahm, wurde eine lamelläre Sklerokeratoplastik (?9.5mm) sowie eine Kryotherapie entlang des Limbusrandes durchgeführt. Licht- und elektronenmikroskopisch war der Befund mit einem fibrösen Histiozytom vereinbar. Nach einem follow-up von 6 Monaten stabilisierte sich der Visus bei 0,5. Das Transplantat war zu jeder Zeit klar, zarte Neovaskularisationen im Bereich der Nähte wurden mit lokalen Steroiden kontrolliert. Diskussion: Das vorgestellte Patientenbeispiel zeigte klinische und histopathologische Charakteristiken eines fibrösen Histiozytoms. Die chirurgische Tumorentfernung mit Sklerokeratoplastik konnte als Therapie der Wahl angesehen werden. In unserem Fall gab es keinen Hinweis auf ein Rezidiv während des follow-up. |
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