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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Persistierende Iritis 6 Monate nach Kataraktchirurgie Fuchs H. A., Becker K. A., Auffarth G. U. Univ.-Augenklinik Heidelberg, INF 400, 69120 Heidelberg Fallbericht: Eine 81 jährige Patientin klagte über Schmerzen und Sehverschlechterung am rechten Auge, nachdem sie 6 Monate vorher auf diesem Auge am Grauen Star operiert worden sei. Sie stellte sich mit diesen Beschwerden bei ihrem häuslichen Augenarzt vor, der einen Vorderkammerreizzustand feststellte und sie mit lokalen Steroiden wegen Iritis behandelte. Über 2 Monate kam es zu keiner Besserung, ebenso wurde keine Ursache gefunden, weswegen die Patientin den Augenarzt wechselte. Dieser fand am rechten Auge bei 7°° eine tumuröse Veränderung im Kammerwinkel und überwies die Patientin zur weiteren Abklärung in unsere Ambulanz. Bei der klinischen Untersuchung fand sich mit dem vorderen Isisblatt verbackenes Fremdmaterial, welches sich in der Ultraschallbiomikroskopie deutlich von Stroma abgrenzen ließ. In der Vorderkammer waren zweifach positive Zellen und ein deutliches Tyndall- Phänomen, der Visus betrug 0,63p mit bester Korrektur. Das Fremdmaterial konnte komplikationslos im Rahmen einer Vorderkammerspülung entfernt werde. Es handelte sich um einen Rest des Linsennucleus, der von der vorangegangenen Cataract-Operation im Auge verblieben war.Bei der postoperativen Kontrolle eine Woche später war die Patientin subjektiv beschwerdefrei, es zeigte sich kein Tyndall-Phänomen mehr und nur noch einzelne Zellen in der Vorderkammer. Die Sehschärfe hatte sich auf 0,8-1,0p gebessert. |
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