Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Akute Abhebung des retinalen Pigmentepithels bei einer Wirbelsäulenoperation

Gabel A., Foerster M. H.

InstiAugenklinik, Klinikum Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin, D-12200 Berlin tution


Einleitung: Wir berichten über einen Patienten, der nach Wirbelsäulenoperation eine akute einseitige Sehverschlechterung mit einem Zentralskotom und Farbsinnstörung erlitt.
Methoden: Sechs Tage nach Auftreten einer zentralen Abhebung des retinalen Pigmentepithels mit einer Visusminderung auf 0,05 konnte eine Fluoreszenzangiographie durchgeführt werden.
Ergebnisse: Neben harten Exsudaten im Bereich der A. macularis inferior bestand eine Abhebung des retinalen Pigmentepithels mit irregulären Reflexen und später Leckage. Innerhalb von sechs Wochen bildeten sich außer den harten Exsudaten sämtliche morphologischen und funktionellen Veränderungen zurück. Der Visus erholte sich auf 0,8. Das Zentralskotom und die Farbsinnstörung verschwanden und die Liichtunterschiedsempfindlichkeit normalisierte sich.
Schlußfolgerung: Neben einer akuten Ischämie während der Wirbelsäulenoperation in Vollnarkose und Bauchlage kann eine Stressreaktion des retinalen Pigmentepithels mit nachfolgender Dekompensation für die Veränderungen verantwortlich sein.



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