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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Effizienz der Mycophenolate - Mofetil - Therapie bei intermediärer und posteriorer Uveitis Greiner K., Varikkara M., Forrester J. V. Dept. of Ophthalmology, Grampian University Hospitals, Aberdeen, UK Hintergrund: Der Schweregrad der Erkrankung und die Nebenwirkungen einer Langzeittherapie mit Steroiden erfordern die Entwicklung von neuen immunsuppressiven Therapien für das Management der Uveitis. Mycophenolate-mofetil (MMF) ist ein selektiver Inhibitor der Ionosin- Monophosphat-Dehydrogenase und moduliert die Funktion von T- und BLymphozyten. Diese Studie untersucht den immunmodulatorischen Effekt von MMF für die Therapie der intermediären und posterioren Uveitis. Methoden: 18 konsekutive, mit MMF therapierte Patienten mit intermediärer und posteriorer Uveitis wurden in die Studie eingeschlossen. Die Entzündungsaktivität wurde entsprechend den Kriterien der International Uveitis Study Group vor und während der MMF-Therapie evaluiert. Eine Reduktion der Steroiddosis und/oder eine Substitution anderer immunsuppressiver Medikamente (Cyclosporin A, Tacrolimus, Azathioprin) durch MMF wurden dokumentiert. Resultate: Die untersuchten Patienten (Alter: 13-76 Jahre) wurden aufgrund des Nebenwirkungsprofils der vorangegangenen Therapie oder einer unzureichenden Immunsuppression mit MMF behandelt. Die MMFDosierung betrug 1-2,5 g / Tag und wurde an die Entzündungsaktivität adaptiert. Bei 7 Patienten wurde MMF zusätzlich zur vorangegangenen Therapie gegeben. Cyclosporin A oder andere immunsuppressive Medikamente wurden bei 11 Patienten durch MMF substituiert. Die Steroiddosis konnte bei 6 Patienten reduziert werden. Eine deutliche Abnahme der Entzündungsaktivität wurde bei 13 Patienten beobachtet. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Myalgien, Ermüdung, Kopfschmerzen und Übelkeit. Schlußfolgerungen: MMF zeigte eine therapeutische Effizienz bei der Mehrzahl der untersuchten Patienten mit intermediärer und posteriorer Uveitis. Der Einsatz von MMF in der second-line Behandlung von therapierefraktären Fällen wird durch ein akzeptables Nebenwirkungsprofil begünstigt. |
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