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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Telematisch assistierte Selbsttonometrie: Tagesdruckkurven bei Patienten mit okulärer Hypertension Groh M. E. M., Michelson G. Augenklinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg Hintergrund: Tagesdruckkurven zeigen bei gesunden Patienten in der Regel tageszeitliche Schwankungen. Bei Glaukomerkrankungen kommt es zu Störungen dieser Rhythmik. Uns interessierte, ob Patienten mit okulärer Hypertension eine circadiane Rhythmik im Tagesdruckprofil zeigen. Methode: Mittels eines Selbsttonometriegerätes (Ocuton S, EPSa, DSaalfeld) erheben derzeit 21 Patienten ihre Augeninnendruckwerte mehrmals täglich. Über Telefon oder per Handcomputer werden die gemessenen Werte an einen Server übermittelt (MedStage, Siemens). Der Augenarzt kann diese Werte jederzeit über Internet abrufen und mittels einer speziellen Software statistisch auswerten. Patienten: Bei 5 der obengenannten Patienten besteht eine okuläre Hypertension. Papillenveränderungen oder Gesichtsfeldausfälle liegen nicht vor. Der Messzeitraum beträgt im Mittel 9 Monate (1 Monat - 2,5 Jahre). Ergebnisse: Bei 3 von 5 Patienten mit okulärer Hypertension zeigen sich Tagesdruckkurven mit Minima gegen 24h, sowie Maxima zwischen 8 und 10h. Zwei Patienten zeigen keine reproduzierbaren tageszeitliche Schwankungen. Ausblick: Weitere Beobachtungen mittels der telematisch assistierten Selbsttonometrie müssen zeigen, ob das Fehlen tageszeitlicher Schwankungen bei Patienten mit okulärer Hypertension ein Hinweis auf die Entwicklung eines manifesten Glaukoms geben kann, bzw. ob das Vorliegen einer circadianen Rhythmik als prognostisch günstiges Zeichen gewertet werden kann. |
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