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Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Endothelzellverlust nach Phakoemulsifikation unter Anwendung verschiedener Viskoelastica

Hahsler B., Klemen U. M., Walkow T.

Augenklinik im AÖK St. Pölten, Österreich


Hintergrund: In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob die Wahl von unterschiedlichen Viskoelastika, die häufig in der Kataraktchirurgie eingesetzt werden, sowie weitere intra- und präoperative Parameter einen Einfluss auf den intra- und postoperativen Endothelzellverlust besitzen.
Patienten und Methoden: Fünfzig Augen von 25 Patienten ohne bekannte okuläre Risikofaktoren wurden einer Kataraktoperation unterzogen (mittleres Alter 74,3 Jahre). Bei jeweils einem Auge eines Patienten wurde als Viskoelastikum Healon® (10 mg/ml Natriumhyaloronat 5000) beziehungsweise Oculocrom® 2% (20 mg /ml Hyaloronsäure) verwendet. Präoperativ wurden anatomische Parameter wie Bulbuslänge, Vorderkammertiefe, Linsendicke und Astigmatismus bestimmt. Intraoperativ wurden die Dauer sowie die relative Energie bei der Phakoemulsifikation als auch die Gesamtoperationsdauer aufgezeichnet. Mit Hilfe eines Kontakt-Spekularmikroskopes wurde die Endothelzellzahl präoperativ, sechs Wochen und sechs Monate postoperativ bestimmt.
Ergebnisse: Bezüglich der intraoperativen Parameter Phakoemulsifikationszeit, mittlerer Energie bei der Phakoemulsifikation und Operationsdauer fanden sich keine signifikanten Unterschiede zwischen unterschiedlichen Viskoelastika (p>0,05). Lediglich eine kürzere Bulbuslänge bedingte einen signifikant erhöhten Endothelzellverlust (p<0.05).
Schlußfolgerungen: Die Wahl des Viskoelastikums kann in Abhängigkeit von der Präferenz des Operateurs durchgeführt werden. In kürzeren Augen besteht ein höheres Risiko für einen postoperativen Endothelzellverlust.



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