Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Rasterelektronenmikroskopische Befunde fabrikneuer Glaukomimplantate

1Häring G., 1,2Thale A.

1Klinik für Ophthalmologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Hegewischstr. 2, D-24105 Kiel; 2Institut für Anatomie der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel, Olshausenstr. 40, D-24098 Kiel

Untersuchungsziel: Die Oberflächenqualität ist für die Biokompatibilität okulärer Implantate von wesentlicher Bedeutung. Ziel der Studie war es, die Oberflächenbeschaffenheit fabrikneuer Glaukomimplantate rasterelektronenmikroskopisch zu analysieren.
Material und Methode: Untersucht wurden drei Glaukomimplantate verschiedener Hersteller: Ahmed Glaucoma Valve (New World Medical, USA), Baerveldt Glaukom Implantat (Pharmacia, USA) und das S4-2000 Glaucoma Valve (FCI, Frankreich). Es wurden jeweils sterile, zur intraokularen Implantation bestimmte Implantate mit einem Philips XL-20 Rasterelektronenmikroskop untersucht. Dabei erfolgten zunächst jeweils Übersichtsaufnahmen mit 15 - 20-facher Vergrößerung, anschließend wurden Detailaufnahmen mit bis zu 220-facher Vergrößerung angefertigt. Die Spannung lag jeweils bei 20.0 kV.
Ergebnisse: Alle drei Implantate zeigten geringe Unregelmäßigkeiten an den Kanten. Insbesondere im Bereich der Fixationslöcher und der Insertion der Drainageschläuche in das Reservoir fielen Materialaufwerfungen und Grate auf. Im übrigen fanden sich an den Oberflächen der Implantate und Drainageschläuche glatte Strukturen.
Schlußfolgerungen: Insgesamt zeigten alle untersuchten Implantate eine weitgehend glatte Oberfläche. Zusätzliche Anstrengungen die qualitativ bereits überwiegend hochwertigen Oberflächenstrukturen der Implantate weiter zu verbessern, könnten die Biokompatibilität jedoch günstig beeinflussen.



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