Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Transkanalikuläre THC:YAG - Dakryozystorhinostomie

Holak N., Holak H.

Städtisches Klinikum Braunschweig, Augenklinik

Hintergrund: Die transkanalikuläre THC:YAG - Dacryocystorhinostomie (DCR) biete eine nur unwesentlich schlechtere Erfolgsrate als die klassische externe chirurgische DCR (90%), die als Standard gilt und eine mit der endonasalen Laser DCR vergleichbare Erfolgsrate. Ziel: Nachbeobachtung eines grösseren Patientenkollektivs über einen langen Zeitraum.
Material und Methode: In einer Fünfjahresstudie wurden 58 konsekutive transkanalikuläre THC:YAG -DCR in Lokalanästhesie von einem Operateur durchgeführt. Unter endoskopischer Kontrolle wurde ein Ostium von 3- 4 mm Durchmesser erzeugt. Verwendet wurde das sLase210 (New Star Lasers/Sunrise, Anburn CA, USA) welches mit einer Wellenlänge von 2100 nm arbeitet, wobei Laserleistungen von 2-4 Watt benötigt wurden. 8% wurden mit einer Silikonschlauchringintubation, 92% mit monokanalikulären Stents für 2 Monate versorgt. Bei 5% der Patienten war eine Voroperation vorausgegangen. Die Nachbeobachtungszeit reichte von 7 Monaten bis zu 5 Jahren. Kontrollen wurden nach 1-6 Monaten und in Jahresabständen durchgeführt.
Ergebnisse: 94% der Patienten waren innerhalb der Beobachtungszeit spülbar, jedoch klagten 6% über bestehende Epiphora und zählten somit, zusammen mit weiteren 6%, zu den Versagern. Die Versagerrate innerhalb eines Jahres betrug 10% und nach drei Jahren 12%.
Schlußfolgerung: Die THC:YAG - DCR ermöglichte nach kurzer Operationszeit und Rekonvaleszenz in 88 % der untersuchten Fälle eine dauerhafte TW-Rekanalisation mit geringer Traumatisierung und ohne externe Narbenbildung.




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