Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Postoperative 5-Fluorouracil (5-FU) Injektion zur Therapie des frühen Filterkissenversagens nach filtrierenden Glaukomeingiffen

Hugger P., Jonas J. B.

Universitäts-Augenklinik der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg

Hintergrund: Retrospektive Studie zur Beurteilung der Ergebnisse nach 5- FU Injektionen zur Therapie erhöhter intraokulärer Druckwerte nach filtrierenden Glaukomeingiffen.
Methoden: Die klinisch-interventionelle, retrospektive Studie beinhaltet 15 Patienten (Durchschnittsalter: 69 ± 11), bei denen filtrierende Glaukomeingriffe (Trabekulektomie: 11, Goniotrepanation: 2, Filterkissenrevision: 2) mit ( Mitomycin C: 6, 5-FU: 6) oder ohne (3) Applikation von Antimetaboliten durchgeführt worden waren, und die subkonjunktivale Injektionen mit 5-FU in einer Konzentration von mg/ml direkt neben das Filterkissen in der 12 Uhr Position postoperativ wegen eines frühen Filterkissensversagens erhalten haben. Alle Patienten stellten sich in der frühen postoperativen Periode mit steigenden Druckwerten und klinischen Zeichen eines drohenden Filterkissenversagens vor. Die Injektionen wurden täglich ambulant in topischer Anästhesie bis zu 10 mal wiederholt.
Ergebnisse: Der mittlere intraokulare Druck sank von 21,7 ± 7,5 auf 13,6 ± 3,4 mmHg. Die durchschnittliche Anzahl der Injektionen betrug 7,8 ± 2,7.
Schlußfolgerungen: 5-FU Injektionen sind eine Behandlungsmöglichkeit zur Therapie des frühen Filterkissenversagens nach filtrierenden Glaukomoperationen und können ambulant in Tropfanästhesie durchgeführt werden. Patienten nach filtrierenden Glaukomeingriffen sollten engmaschig kontrolliert werden, um ein Filterkissenversagen möglichst früh zu erkennen.




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