Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Interpretation der in vivo konfokalen und in vitro lichtmikroskopischen Untersuchungen der normalen und pathologischen Hornhautstruktur.

Imre L., Tóth J., Nagymihály A.

Semmelweis Egyetem, Általános Orvostudományi Kar I. Szemészeti Klinika, Budapest. 1083 Tömo u.25-29

Hintergrund: Ziel der Studie war, die histologische Struktur von normalen und pathologischen Hornhäuten mittels in vivo konfokale (CM) und lichtmikroskopische (LM) Untersuchung zu demonstrieren.
Methoden: Für CM wurden Objektiv 40x, Vergrößerung 800x benutzt. Außer der normalen Hornhäuten wurden beide Methoden in 8 Hornhauterkrankungen je 1-1 Fälle verglichen. Die histologische Präparate wurden aus anderen Patienten nach Keratoplastik gefertigt. Die gebrauchte Färbungen waren HE, PAS, kolloidales Eisen, Vergrößerung 700x.
Ergebnisse: In der aufeinander senkrechten Schnittebenen von CM und LM, die einander entschprechende Schichten wurden in gesunden Hornhäuten demonstriert. Im Falle von Hornhautepithelödem das Ödem der basalen Epithelzellen war von beiden Methoden eindeutig. In Map-dotfingerprint Dystrophie fanden wir auch gute Übereinstimmung. Milder Fall von cornea guttata wurde mit CM mit sicherheit dargestellt, aber mit LM nur in Serialschnitten. Fortgeschrittene Fuchs Dystrophie war durch beiden Methoden eindeutig erkennbar. Mit CM in Reis-Bückler und granulare Dystrophie wurden sich unscharfe, stark reflektive Areale abgebildet, aber mit LM die verschiedenen Färbungen waren diagnostisch. In Acanthamoeba Keratitis fanden wir sehr hohe Ähnlichkeiten und patognomische Veränderungen mit beiden Methoden.
Schlußfolgerung: Die Grundlagen der Übereinstimmung von bekannten morphologischen Veränderungen der CM wurden demonstriert. Unserer Meinung nach mit CM in dünner Schicht (Endothel, Basalmembran) die Erkennung von relativ kleinen Veränderungen ist leicht und sicher. Die CM für die Differenzierung von klassischen Hornhautdystrophien ist weniger geeignet.




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