Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Häufigkeiten und Kofaktoren der hinteren Glaskörperabhebung

2Jonas J. B., 1Singh Hayreh S.

Departments of Ophthalmology and Visual Sciences, College of Medicine, University of Iowa, Iowa City, Iowa 52242, USA1, and Department of Ophthalmology and Eye Hospital, Faculty of Clinical Medicine Mannheim, University of Heidelberg, Theodor-Kutzer-Ufer 1-3, 68167 Mannheim, Germany2

Hintergund: Zu untersuchen, welche Faktoren primär und sekundär mit einer hinteren Glaskörperabhebung assoziiert sind.
Patienten und Methode: Die klinische prospektive Beobachtungsstudie umfaßte 1472 Patienten (735 Frauen, 737 Männer) mit einem mittleren Alter von 62,73 ± 14,34 Jahren (10.3 - 88.0 Jahre) und einer mittleren Ametropie von +0,81± 2,27 Dioptrien (-16.38 - +15.75 Dioptrien). Das Vorhandensein einer hinteren Glaskörperabhebung wurde bei medikamentöser Mydriasis spaltlampenmikroskopisch durch den gleichen Untersucher untersucht.
Ergebnisse: Das Vorhandensein einer hinteren Glaskörperabhebung war signifikant korreliert mit dem Alter (P<0,001), Myopie (P<0,001), weiblichem Geschlecht (P<0,001), Aphakie (P<0,001), Fehlen eines Diabetes mellitus (P=0,012), und Neovaskularisation der Papille (P=0,04). Das Vorhandensein einer hinteren Glaskörperabhebung war statistisch unabhängig von der Seite des Auges (P=0,74), Vorhandensein eines Makulaödems (P>0,70), und retinalen Neovaskularisationen (P=0,56). Eine grenzwertig signifikante Beziehung bestand zwischen dem Vorhandensein einer hinteren Glaskörperabhebung und dem Vorkommen einer Hinterkammerlinse (P=0,16).
Schlußfolgerungen: Das Vorhandensein einer hinteren Glaskörperabhebung ist abhängig vom Alter, Geschlecht, Myopie, Aphakia, und Fehlen eines Diabetes mellitus.




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