Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Chirugische Behandlung der endokrinen Orbitopathie - Ergebnisse dreijähriger Observation

Karolczak-Kulesza M., Stepniewski J., Gotz-Wieckowska A., Pecold K., Pecold-Stepniewska H.

Department of Ophthalmology of K. Marcinkowski Univesity of Medical Sciences, Poznan, Poland

Die chirurgische Therapie bei Patienten mit endokriner Orbitopathie hat zwei wesentliche Bewegungsgrunde. Besserung der Funktion des Sehorganes und das Aussehen der Patienten.
Hintergrund: Die Auswertung der komplexen chirurgischen Therapie bei Patienten mit endokriner Orbitopathie.
Patienten und Methoden: 34 Patienten ( 28 Frauen, 6 Männer ) im Alter von 28-62 wurden in den Jahren 1997-2000 in der Augenklinik der Medizinischen Akademie in Poznan operiert: 3 Patienten im aktiven- und 31 im inaktiven Enzundungsstadium. Der Ausmass des Angriffes hängte von der Art und des Grades der Veränderungen ab. Bei 5 Patienten hat man das Fettgewebe reseziert ( Zugang durch die Lidfalte des oberen Lides und untere Ubergangsfalte der Bindehaut. Bei 29 Patienten wurde chirurgische Dekompression der Orbita durch Entfernung der medialen oder lateralen Obere Lidretraktionkorrektur wurde durch Elongation Heber des Muskels auhand Zwei Einschnittes der Muskel Fascie erreicht und des Untere Lid wurde durch ein autogeres Implant aus Ohrknorpel korregiert (4 Patienten). Eine Schieloperation hat man meistens 3 Monate nach Dekompressions ausgefuhrt (25 Kranke).Bei 9 Patienten wurden Jampolsky justierbare Nähte angewandt. Subjektive Zufriendheit der Patienten wurde in einer Skala von 0 -5 Punkte beurteilt. Bei jedem Patienten wurden vor der Operation folgende Untersuchungen durchgefuhrt: volle augenärztliche und ortoptische Untersuchung, Ultraschall der Orbita, CT/ MR, VEP, endokrinologisches Konsilium.
Ergebnisse: Nach der Dekompressionsopertion hat sich der Exophthalmus von 3-6mm vermindert. Bei allen Patienten hat sich der Tonus um durchschnittlich 5 - 13 mmHg erniedriegt. 25 Kranke benötigten keine weitere Behandlung. Bei 2 Patienten ist die Dipplopie bei Blick nach unten und grade aus geblieben. Bei 6 Patienten mit einer Neuropathie des N.opticus in 5 Fällen erreichte man eine Besserung. 27 Patienten bei denen man den Orbitaboden entfereite klagten uber Parestesien in der Nasengegend der Backe und des Mundes die von 6 Wochen bis ½ Jahr anhielten. Der Grad der Zufriedenheit nach der Operation betrug bei unseren Patienten 4 -5 Punkte ausser 2,Patienten die das Ergebniss auf 3 Punkte einschätzen.
Schlußfolgerungen: 1.Die chirurgische Behandlung der endokriner Opthalmopathie hat eine wesentliche Bedeutung besonders im Fall der inaktiven Form und auch in dem aktiven Stadium wenn die Reaktion auf jede andere Therapie fehlt, sie schutzt das Auge vor Erblindung. 2.Die chirurgische Therapie ermöglichst die volle Rehabilitation des Sehorgans bei Patienten mit endokriner Ophthalmopathie. 3.Eine wichtige Rolle spielt hier die Mitarbeit zwischen Endokrynologen und Augenärzten, denn es ermöglichst die Wahl des besten Termins einer Operation.



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