Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Impressum



Epidemiologische Studie zur Glaukomerkrankung in Zentral-Afrika

1Krüger H., 1Schittkowski M., 2Kundt G., 1Guthoff R.

1Universitäts-Augenklinik Rostock, 2Institut für medizinische Informatik und Biometrie der Universität Rostock

Weltweit sind 45 Millionen von Blindheit betroffen. Jedes Jahr erblinden weitere 7 Millionen Menschen. Etwa 90 % der Blinden leben in Entwicklungsländern. Die WHO schätzt, daß ohne Intervention die Zahl bis zum Jahr 2020 auf ca. 80 Millionen ansteigen würde. Um diese Entwicklung aufzuhalten, wurde von der WHO, der CBM und weiteren Organisationen das Projekt "VISION 2020" ins Leben gerufen. Katarakt und Trachom , welche die häufigsten vermeidbare Erblindungsursachen in Zentral-Afrika darstellen, bilden den Mittelpunkt dieses Projektes. Das Glaukom, welches ebenfalls als häufige Erblindungsursache angesehen wird, konnte bisher nicht in das Projekt integriert werden, da wesentliche epidemiologische Daten nicht verfügbar sind. Es wird das Konzept einer epidemiologischen Studie vorgestellt, die im Oktober 2001 in Kinshasa (Kongo) beginnt. Im Rahmen dieser Studie werden 2000 augengesunde Patienten untersucht, um anhand dieser Daten die Referenzwerte für den intraokulären Druck und die Morphologie der Papille zu bestimmen. Es wird angestrebt, ein Screening-Programm zu entwickeln, welches es ermöglicht, in einer Stadt wie Kinshasa Patienten mit hohem Glaukomrisiko herauszufiltern und zu behandeln. Die erwarteten epidemiologischen Daten können helfen, das Glaukom in die zweite Phase des Projektes "VISION 2020" zu integrieren, und so eine wirkungsvolle Therapie dieser Erkrankung in Entwicklungsländern zu beginnen.




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