Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Impressum



Hornhautnahtring bei perforierender Keratoplastik (PK-Ring)

1Krumeich J. H., 1,2Uthoff D., 1,3Duncker G. I. W.

1Martin Luther Krankenhaus, Bochum; 2Augenklinik Kiel-Bellevue, Kiel; 3Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Martin-Luther-Universität, Halle

Zweck: Stabilisation der postoperativen Refraktion, Beschleunigung der Heilung, Reduktion der Immunreaktion (ImRe)
Methode: Ein 8mm Kobalt/Titan/Molybdän Ring wurde in die PKP-Wunde eingenäht. 150 konsekutive Fälle mit einem minimum Follow-Up von 1 Jahr (Gr I) wird verglichen mit einer identischen Kontrollgruppe ohne Ring (Gr II).
Ergebnisse: Der postoperative Zylinder war -2,5 Dptr (Gr I) und -2,9 Dptr (Gr II). Die Refraktion war stabil in Gr I während sowohl Zylinder als auch Achse in Gr II variierten. In Gr I wurde eine ImRe beobachtet während 5 ImRe in Gr II auftraten. Die Nähte konnten bei Gr I 3 Monate postoperativ entfernt werden.
Schlußfolgerung: Der PK-Ring scheint die Heilung zu Beschleunigen und Immunreaktionen zu vermindern. Der Astigmatismus wird mit dem gegenwärtig verwendeten Material nur wenig beeinflußt.




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