Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Einfluß der externen Trabekelexzision auf die okuläre Hämodynamik

Kuba G. B., Austermann-Schmidt P., Schmidt J., Kroll P.

Augenklinik der Philipps-Universität Marburg, Robert-Koch-Str. 4, D-35037 Marburg

Hintergrund: Die Externe Trabekelexzision (ETE) führt in der Regel zu einer suffizienten Senkung des intraokularen Druckes. Es ist jedoch nicht bekannt, inwieweit sich diese neue Operationsmethode auf die okuläre Hämodynamik auswirkt.
Methode: 25 Augen von 21 konsekutiven Glaukompatienten (Primär chronisches Offenwinkelglaukom 13, Normaldruckglaukom 3, PEXGlaukom 4, Pigment-Glaukom 1; 10 Frauen, 11 Männer; Durchschnittsalter 67,29 Jahre) wurden im Rahmen einer prospektiven Studie vor, 1 Monat sowie 3 Monate nach ETE untersucht. Zu den 3 Meßzeitpunkten wurden der intraokulare Druck, die Skotomtiefe (MD, 30-II-Programm, Humphrey Field Analyzer), die okuläre Pulsamplitude, das okuläre Pulsvolumen und der pulsatile okuläre Blutfluß (OBF) verglichen. Die statistische Auswertung erfolgte mit dem t-Test für verbundene Stichproben.
Ergebnisse: Der intraokulare Druck sank 1 Monat nach ETE signifikant von 22+/-0,29 mmHg auf 16,56+/-3,18 mmHg (p=0,001). Auch nach 3 Monaten zeigte sich mit 16,04+/-2,7 mmHg eine signifikante Erniedrigung (p=0,001). Die durchschnittliche Anzahl an topischen Antiglaukomatosa konnte von initial 2,7 nach 1 Monat auf 0,4 und nach 3 Monaten auf 0,6 reduziert werden. Nach durchgeführter ETE verringerte sich die mittlere Skotomtiefe von initial -13,69+/-8,89 dB nach 1 Monat auf -12,46+/-8,68 dB (p=0,001), und nach 3 Monaten auf -12,55+/-9,16 dB (p=0,02). Okuläre Pulsamplitude, okuläres Pulsvolumen sowie pulsatiler okulärer Blutfluß zeigten sich 1 sowie 3 Monate nach ETE konstant (p>0,05).
Schlußfolgerung: 1 und 3 Monate nach durchgeführter ETE konnte ein signifikanter Abfall des intraokularen Druckes und eine Verringerung der Skotomtiefe beobachtet werden. Es fand sich jedoch keine Veränderung der hämodynamischen Parameter.




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