Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Subkapsuläre Trübung bei implantierbaren Kontaktlinsen (ICL™)

Lackner B., Pieh S., Dejaco-Ruhswurm I., Schmidinger G., Hanselmayer G., Skorpik C.

Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie, Währinger Gürtel 18- 20, A - 1090 Wien

Hintergrund: Evaluierung der vorderen Kapseltrübung nach Implantation von implantierbaren Kontaktlinsen (ICLs) in phaken Augen.
Methoden: 75 phake Augen von 45 Patienten (18.7 bis 60.6 a) erhielten implantierbare Staar Kontaktlinsen ( 40 myope, n=65; 5 hyperope Patienten, n=10). Acht verschiedene ICL-Designs wurden verwendet. Bester korrigierter Fernvisus wurde präoperativ, 1, 3, 6 Monate und nach dem 1 postoperativen Jahr ermittelt. Die Inzidenz der Linsentrübung wurde erfaßt.
Ergebnisse: Präoperatives sphärisches Äquivalent war - 15.96 D ± 5.29 für myope Augen und + 7.88 D ± 1.53 für hyperope Augen. Bester korrigierter Fernvisus betrug präoperativ Snellen 0.53 ± 0.27, nach 1 Monat 0.64, nach 3 Monaten 0.68, nach 6 Monaten 0.68, nach 1 Jahr 0.70, nach 2 Jahren 0.66, nach 3 Jahren 0.64 und nach 4 Jahren Snellen 0.50 Die Inzidenz der vorderen Kapseltrübung betrug nach 1 Monat 8 (von 75 Augen), nach 3 Monaten 12 (von 75 Augen), nach 6 Monaten 17 (von 75 Augen), nach 1 Jahr 20 (von 61 Augen). In 8 Fällen (13,1%) mußte eine Katarktoperation durchgeführt werden.
Schlußfolgerungen: Die Möglichkeit einer notwendigen Kataraktoperation bei der Myopiebehandlung mit ICL sollte in die Indikationstellung einbezogen werden.




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