Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Nichtpenetrierende tiefe Sklerektomie: kurzfristige Ergebnisse

Mandic Z., Ivekovic R., Šaric D.

Univ.-Augenklinik des Klinischen Krankenhauses "Sestre milosrdnice", Vinogradska c. 29, HR 10000 Zagreb, Kroatien

Einleitung: Ziel der Studie war die Bestimmung der Wertigkeit tiefer Sklerektomie (DS) bei Patienten mit einem primären Offenwinkelglaukom.
Patienten und Methode: Eine prospektive Studie umfasst 28 Augen mit einem unkontrollierten primären Offenwinkelglaukom an denen eine Operation der trabekulären Filtration mit einer tiefen Sklerektomie (DS) durchgeführt wurde. Bei 18 Augen wurde nur eine tiefe Sklerektomie vollbracht und bei 19 tiefe Sklerektomie wurde mit Phakoemulsifikation (Phako) und Hinterkammerlinsenimplantation (IOL) kombiniert. Die Ausführung der tiefen Sklerektomie umfasst die Eröffnung des Schlemmschen Kanals und die Herstellung einer Trabekel-Descemetschen Membran. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 8,7 Monate ( 6 -12).
Ergebnisse: Der mittlere präoperative intraokulare Druck war 23,9 ± 3,2 mm Hg und die durchschnittliche lokale antiglaukomatöse Medikation war 2,2. Am Ende der Nachbeobachtungszeit von 8,7 Monate (6 -12) war der mittlere postoperative Druck 16,8 ± 4,4 mm Hg (10-24) und durchschnittliche lokale antiglaukomatöse Medikation 0,05 betrug. Die Sehschärfe bei den Fällen wo nur eine tiefe Sklerektomie durchgeführt wurde hat sich nicht verändert, wurde aber besser in 98% Fällen mit der Kombination Phako + DS. Die intraoperative Hauptkomplikation war eine Mikroperforation der Trabekel - Descemetschen Membran. Späte postoperative Komplikationen kamen selten vor.
Schlußfolgerung: DS und Phako + DS sind sind erfolgreiche und sichere chirurgische Methoden für Behandlung des chronischen Offenwinkelglaukoms oder der gleichzeitig bestehenden Katarakt, so wie auch des Glaukoms, das man nicht kontrollieren kann.




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