Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Operative Behandlung von Venenastverschlüssen

Mester U., Löw M., Dillinger P.

Department of Ophthalmology, Bundesknappschaft´s Hospital Sulzbach, An der Klinik 10, D-66280 Sulzbach

Kurze Darstellung des charakteristischen klinischen Bildes des Venenastverschlusses mit den Veränderungen am retinalen Gefässsystem sowie den Spätfolgen durch persistierendes Makulaödem und Gefässneubildungen. Der zugrundeliegende Pathomechanismus in Form einer Venenkompression durch die Arterie, bedingt durch eine gemeinsame Adventitiascheide an der Kreuzungsstelle von Arterie und Vene, wird schematisch gezeigt. Daraus ergibt sich der therapeutische Ansatz, durch eine operative Auftrennung dieser Scheide die primäre Ursache des Venenverschlusses zu beseitigen. Die operative Durchführung der Dekompression wird an zwei Fällen in den wesentlichen Schritten demonstriert, bei einem Auge mit zusätzlicher Entfernung der veränderten Membrana limitans interna. Die funktionellen Ergebnisse von 37 Operationen werden im Vergleich mit einer Kontrollgruppe gezeigt. Prä- und postoperative Befunde werden anhand fluoreszenzangiographischer Bilder und mittels multifokalem ERG dokumentiert.




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